Menschenleben

Kindle - Ich lese jetzt digital

Ich lese jetzt digital – mein Umstieg vom Buch auf den Kindle

(-Werbung/Affiliate-Links-) Schon seit längerer Zeit besitze ich einen Kindle (*) und auch, wenn ich mich anfangs schwer getan habe, digital zu lesen, gehört er mittlerweile zu meinen liebsten technischen Geräten. Ist ein Kindle überhaupt notwendig? Lange Zeit habe ich mich gefragt, wozu so ein Ebook Reader eigentlich gut sein soll. Ich mag es, ein Buch in der Hand zu halten und Seite für Seite umzublättern. Es ist ja auch nicht nur das Lesen auf Papier, was ein ganz bestimmtes Gefühl hervorruft, ein Regal mit Büchern in einem Zimmer zieht mich immer magisch an. Sehr gerne stehe davor, nehme mal dieses oder jenes Buch in die Hand und überlege, welches ich jetzt lesen möchte. Aber in den seltensten Fällen lese ich Bücher mehrere Male. Wenn ich es durch habe, ist es abgeschlossen und das nächste wird angefangen. Ein reines Lesezimmer mit Regalen an allen Wänden habe ich nicht und so ist der Platz begrenzt. Sicherlich kann man Bücher an Freundinnen weitergeben, tauschen oder verschenken. Das eine oder andere Buch bleibt aber dennoch stehen und staubt dann ein (also im übertragenen Sinne, ich putze schon regelmäßig auch mein Bücherregal). Und da ich gerne eher minimalistisch lebe, ist mir jedes ungenutzte Teil in unserem Haushalt ein kleiner Dorn im Auge. Der finanzielle Aspekt Der Kauf eines Buches ist auch nicht gerade günstig. Ich lese sehr gerne Krimis und Thriller, hin und wieder mal die eine oder andere Biographie, wenn mich das Leben der Person interessiert. Die Romane eines meiner Lieblingsautoren Noah Fitz kosten als gedrucktes Buch zwischen 10,00 und 14,00 Euro, für die Kindle Ausgabe zahle ich gerade mal 2,99 Euro und im Angebot sogar oft nur 0,99 Cent. Das spart auf Dauer eine ganze Menge Geld. Als Amazon Prime Mitglied (*) habe ich sogar die Möglichkeit, einige Bücher kostenlos für unbestimmte Zeit auszuleihen. Wenn ich es durchgelesen habe, gebe ich es virtuell zurück und leihe mir das Nächste aus. Quasi wie in der guten alten Stadtbücherei, nur digital. Eine weitere Möglichkeit bietet noch Kindle Unlimited, hier kann man für einen monatlichen Beitrag von 9,99 Euro unbegrenzt Bücher, Hörbücher und sogar verschiedene E-Magazine ausleihen und lesen.   Sponsored Link   Mit Buchdeals Leseschnäppchen machen Und dann habe ich noch die Website www.buchdeals.de entdeckt, über die man ausgewählte Titel zu Sonderpreisen oder manchmal sogar kostenlos vorgeschlagen bekommt. Auf der Seite kann man Lesekategorien, den bevorzugten Reader sowie Anbieter auswählen und erhält dann in einer täglichen Mail passende Buchvorschläge. Zu der Website gibt es auch die App „Buch des Tages“. Hier wird täglich ein Buch angeboten. Die App gibt es für IOS und Android. Ich habe dort schon einige Schnäppchen gefunden und den einen oder anderen Schriftsteller neu kennengelernt, weil eines seiner Bücher gerade kostenlos angeboten wurde, so dass ich es risikofrei einfach mal probeweise herunterladen konnte. Der Kindle ist wie ein riesengroßes Bücherregal, nur viel platzsparender Mehrere tausend Bücher würden theoretisch auf meinen Kindle passen (diese Kapazität werde ich wohl niemals ausnutzen) und alle kann ich ständig bei mir haben, wenn ich das möchte. Er ist leicht, klein und passt problemlos in meine Handtasche. Das gestaltete sich vorher mit den „echten“ Büchern manchmal etwas schwierig. Für einen 14-tägigen Urlaub mit Strandtagen brauche ich ungefähr zwei bis drei Bücher. Platz- und gewichtstechnisch eine echte Herausforderung angesichts des Gewichtslimits beim Gepäck auf Flugreisen. Und dann habe ich vielleicht ein Buch mitgenommen, welches sich als nicht besonders lesenswert herausstellt und nach wenigen Seiten weggelegt wird. Total blöd, weil zum Ende des Urlaubs dann quasi zu wenig Buch vorhanden ist. Jetzt gehe ich einfach meine Bibliothek durch und suche mir einen anderen Titel heraus. Irgendwie stehe ich also immer noch vor meinem Regal und schaue, was ich als nächstes lesen möchte, nur eben virtuell. Das finde ich mal so richtig gut. Es muss nicht der Teuerste sein Es gibt natürlich auch hier, wie bei fast allem, was man kaufen kann, günstigere und teure Modelle. Ich habe das günstigste Modell und mir reicht es voll und ganz. Um abends entspannt lesen zu können, finde ich die Hintergrundbeleuchtung sehr gut (die hat jedes Modell). Der Speicher bietet mit 8 GB Platz für mehrere tausend Bücher. Und auch das Display hat ein gute Größe. Wie ist es bei Euch? Lest Ihr digital oder lieber noch die guten alten Bücher aus Papier? Teile diesen Beitrag Das könnte Dir auch gefallen: Schreibe einen Kommentar Antworten abbrechen Du bist angemeldet als theorganizedcoziness. Dein Profil bearbeiten. Abmelden? Erforderliche Felder sind mit * markiert Recipe Rating Message*  Ja, füge mich zu der Mailingliste hinzu! Δ Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

Read More »
Willkommen

Mach’s Gut 2021, Willkommen 2022

Das neue Jahr heiße ich herzlich willkommen und bin froh, dass wir das alte nun hinter uns lassen können. Ja, diesen Jahreswechsel habe ich sogar ein bisschen herbei gesehnt, denn 2021 war uns nicht wirklich wohl gesonnen. Es kann also nur besser werden. Und weil ich ein unverbesserlicher Optimist bin, freue ich mich auf 365 neue Tage, die mit Leben gefüllt werden wollen und sicherlich viele Überraschungen bereit halten. Mach’s gut 2021 Auch, wenn Du uns vor einige Herausforderungen gestellt und unschöne Momente beschert hast, wünsche ich Dir nur das Beste. Man soll ja nicht nachtragend sein. Das war wirklich gut: Unser Gartenprojekt ist abgeschlossen. Es hat uns zwar vor so manche Herausforderung gestellt, aber wir haben alles geschafft und eine kleine aber feine grüne Oase für uns geschaffen, in der wir viele entspannte Stunden verbringen konnten. In unserer Wohnung fühlen wir uns nach wie vor so wohl wie in keiner anderen vorher. Das Landleben tut uns rundum gut und mit den Vermietern haben wir ein sehr entspanntes Verhältnis. Sie sind nach wie vor einfach nett, freundlich und total unkompliziert. Mein Gesundheitszustand ist als wirklich stabil zu bezeichnen. Nicht immer perfekt, aber keine neuen Hiobsbotschaften. Der Herzmann hat einen sicheren und guten Arbeitsplatz, der ihm vermutlich bis zur Rente erhalten bleiben wird. Die Weiterbewilligung meiner Erwerbsunfähigkeitsrente erfolgte ohne Probleme für weitere drei Jahre. Viel Zeit habe ich in die Neugestaltung meines Blogs investiert. Jetzt bin ich rundum zufrieden mit dem Erscheinungsbild und habe meine Themenschwerpunkte gefunden. Für mein liebstes Hobby, das Stricken, habe ich mir immer etwas Zeit nehmen können. Und endlich habe ich auch gelernt, wie man Socken strickt! Das hätte ich nicht gebraucht: Der Tod meiner Mutter im Oktober hat mich schwer getroffen und ich habe noch sehr damit zu kämpfen. Auch wenn sie eine sehr narzistische Persönlichkeit hatte, wir viele Kämpfe über die Jahre ausgetragen haben und ich sie oftmals am liebsten aus meinem Leben verbannt hätte, war sie doch meine Mama und in meinem tiefsten Herzen habe ich sie lieb gehabt. Ich weiß gar nicht, ob ich sie wirklich als Mensch vermisse oder eher die Tatsache, dass ich nun keine Eltern mehr habe, an die ich mich in verschiedenen Situationen wenden kann. Mein Vater ist bereits 2009 verstorben und nun bin ich mit 54 Jahren Vollwaise (wenn man das so nennen darf). Geschwister hatte ich keine, meine Großeltern sind schon viele Jahre nicht mehr am Leben und weitere Verwandte meiner Eltern gibt es nicht. Es ist ein komisches und manchmal auch etwas verstörendes Gefühl, keine blutsverwandten Angehörigen mehr zu haben.Aber zum Glück ist da ja noch meine eigene kleine Familie mit dem weltbesten Herzmann und unserer Fellnase. Im August wurde bei meinem Schwiegervater Alzheimer-Demenz diagnostiziert. Auch wenn wir schon länger eine Veränderung bei ihm bemerkt hatten, war es doch ein echter Schock. Sein damit verbundener Umzug in eine Seniorenwohnanlage waren eine logistische Herausforderung, da alles in kürzester Zeit erfolgen musste. Und die Übernahme seiner Betreuung beinhaltet leider auch eine große Menge Bürokratie, die mich bis kurz vor Weihnachten gut beschäftigt hat. Willkommen 365 neue Tage, die mit Leben gefüllt werden wollen Aber egal, was war, jetzt geht es auf in ein Jahr mit neuen Erlebnissen, Überraschungen und Begegnungen. Ich bin gespannt, was mich erwartet und bereit für alles, was kommt. Ich hoffe auf viel Schönes, Neues und Aufregendes. Wie immer gibt es bei mir keine guten Vorsätze, die ich umsetzen möchte. Aber ein paar Dinge stehen schon auf meiner To Do Liste, die gerne abgearbeitet werden darf, aber nicht zwingend muss. Eigentlich ist es also eher eine Wunschliste. Meine Wunschliste 2022 1. Fotokurs Bereits im letzten Jahr hatte ich mich für ein Wochenendseminar an der hiesigen Volkshochschule angemeldet und sogar noch einen freien Platz ergattert. Coronabedingt wurden der erste sowie der Ausweichtermin verschoben und schließlich komplett abgesagt. Nun ist der Kurs leider komplett aus dem Programm verschwunden. Das ist doppelt schade, da die Seminargebühr sehr moderat war und die Veranstaltung auch noch in direkter Umgebung stattgefunden hätte. Nun muss ich mich erst einmal auf die Suche nach anderen Möglichkeiten begeben. Aber, ich bleibe an dem Thema dran und irgendwann läuft mir bestimmt das perfekte Angebot über den Weg. 2. Dinge ordnen und entsorgen Wir haben nicht übermäßig viele überflüssige Dinge, die wir aufbewahren oder gar horten. Unsere Wohnung ist übersichtlich mit schönen, sorgsam ausgewählten Dingen eingerichtet und dekoriert, man kann alle Schränke öffnen, ohne, dass einem etwas entgegen fällt und in meinem Kleiderschrank befinden sich zu 99 Prozent Stücke, die ich auch wirklich trage. Meine technischen Geräte wie Laptop, Handy und Tablet werden regelmäßig „entrümpelt“ und überflüssige Programmen, Dateien und Kontakten gelöscht. An Zubehör für meine Hobbys besitze ich nur das, was ich wirklich brauche und benutze. Im Badezimmerschrank befinden sich Produkte für die tägliche Pflege und sonst nichts. Man könnte also meinen, alles gut organisiert und geordnet. Ich aber denke, da ist noch Luft nach oben und das eine oder andere Teil kann aussortiert werden. Gerade nach dem Überfluss, der in der Wohnung meiner Mutter herrschte, möchte ich mich mit so wenig Dingen wie möglich umgeben und das nicht nur, weil ich niemandem das spätere Sortieren und Entrümpeln aufbürden will. Es fühlt sich einfach so gut und befreiend an, nichts Unnötiges zu besitzen. 3. Neue Rezepte ausprobieren In meinem Fundus befinden sich noch viele Rezepte, die ich unbedingt ausprobieren möchte. Ganz oben auf der Liste stehen ein Frankfurter Kranz und Ciabattabrot. Überhaupt möchte ich dieses Jahr wieder mehr Backen, das ist leider 2021 etwas auf der Strecke geblieben. 4. Strickprojekte Meine Nadeln sollen auch dieses Jahr nicht still stehen. Einige Ideen warten auf ihre Umsetzung und das eine oder andere Wollknäuel darauf, verstrickt zu werden. Mein Fokus liegt dabei auf gestrickten Wohnaccessoires. Wobei ich seit einiger Zeit auch sehr gerne Socken stricke und mich unbedingt an großen Tüchern versuchen möchte. Wie ist es bei Euch? Habt Ihr schon Pläne für dieses Jahr? Teile diesen Beitrag Das könnte Dir auch gefallen: Schreibe einen Kommentar Antworten abbrechen Du bist angemeldet als theorganizedcoziness. Dein Profil bearbeiten. Abmelden?

Read More »
Pause

Manchmal braucht es eine kleine Pause…

… weil einfach zu viel passiert ist im Real Life und ich dadurch nicht zum Schreiben gekommen bin. Aber jetzt wird es langsam etwas ruhiger, so dass ich die Pause beende und Ihr hier endlich wieder neue Beiträge lesen könnt.. An sich lief das Jahr in der ersten Hälfte nicht schlecht für uns. Wir haben uns gut eingelebt in der neuen Wohnung, konnten im Sommer unseren Garten anlegen (wie er jetzt aussieht, berichte ich Euch noch ausführlich in einem der nächsten Beiträge) und auch sonst plätscherte das Leben mehr oder weniger entspannt vor sich hin. Nicht langweilig, aber auch nicht wirklich bahnbrechend aufregend. Anfang August fing es dann an turbulent zu werden und ab da nahm das Drama seinen Lauf. Eigentlich waren es eher Dramen, die sich abspielten und bewältigt werden mussten. Wir hatten schon länger bemerkt, dass mit meinem Schwiegervater etwas nicht so ganz in Ordnung war. In unseren häufigen Telefonaten wiederholte er Sätze vielfach und vergaß teilweise, dass wir einen Tag vorher gesprochen hatten. Als dann sein bester Freund Kontakt zu uns aufnahm und uns einige Begebenheiten aus dem Alltag erzählte, die auf eine beginnende Demenz schließen ließen, wussten wir, dass es an der Zeit war, etwas zu unternehmen. Nach einigen weiteren Telefonaten mit vor Ort wohnenden Verwandten wurde unsere Vermutung bestätigt und ich fing an, mir über mögliche Lösungen Gedanken zu machen. Nun wohnen meine Schwiegereltern leider nicht „um die Ecke“, sondern 320 Kilometer entfernt. Logistisch also kein einfaches Unterfangen, mal eben etwas zu organisieren. Zu allererst erkundigte ich mich bei der Seniorenresidenz, in der meine Schwiegermutter seit einem Jahr lebt, nach freien Kapazitäten. Und tatsächlich gab es dort ein freies Zimmer, über welches wir kurzfristig verfügen konnten. Gleichzeitig wurde die Betreuung beim Amtsgericht beantragt und ein Termin mit der Hausärztin vereinbart. Innerhalb einer Woche hatte ich alle notwendigen Dinge angestoßen. Der Herzmann bekam ohne Probleme eine Woche Urlaub, so dass wir den Rest vor Ort regeln konnten. Schon der erste Tag bei meinem Schwiegerpapa zeigte das erschreckende Ausmaß der Erkrankung. Nach einem Nachmittag mit vielen Wiederholungen an Sätzen und Geschichten, Vergessen, dass er bereits gegessen hatte und unruhigem Hin und Herlaufen, erkannte er uns abends plötzlich nicht mehr und wunderte sich, dass wir bei ihm im Wohnzimmer saßen. Richtig beunruhigend fand er das allerdings nicht, da wir ihm doch wirklich sympathisch waren. Uns beunruhigte das Ganze hingegen sehr. Die – wirklich sehr nette und kompetente – Richterin brauchte bei der Begutachtung am nächsten Tag nur einen kurzen Moment um zu einem Urteil zu kommen. Innerhalb eines Tages waren wir als Betreuer bestellt. Auch die Hausärztin war überzeugt, dass umgehend etwas passieren müsse und ordnete einen Krankenhausaufenthalt zur Abklärung des Symptome an. Die Diagnose traf uns dann doch eher heftig und unvermittelt, Alzheimer-Demenz im fortgeschrittenen Stadium. Ein selbständiges Leben im eigenen Haushalt war ab sofort nicht mehr möglich. Da ein längerer Krankenhausaufenthalt von Nöten war um die notwendige Medikation einzustellen, nutzten wir die Zeit, um alle nötigen Schritten einzuleiten. Vom Banktermin über die Krankenkasse und Möbelspedition für den Umzug schafften wir es wirklich innerhalb von sieben Tagen alles zu regeln und am Ende der Woche wartete sein Zimmer in der Residenz fertig eingerichtet auf seine Ankunft. Bei der Einrichtung hatten wir darauf geachtet, dass alles genauso aussah wie in seinem Wohnzimmer nur eben mit einem Bett dazu. So sollte er sich vom ersten Augenblick in der neuen Umgebung zurechtfinden. Nach zwei Wochen zog er dann in sein neues Domizi um. Leider weigerte meine Schwiegermutter sich, mit uns an einem Strang zu ziehen, sondern war der Meinung, ihr Mann könne doch sehr gut weiter in der gemeinsamen Wohnung leben. Sie schickte ihn also nicht in sein Zimmer, wenn sie ihre Ruhe haben wollte, sondern konsequent nach Hause. Frei nach dem Motto, Dein Wunsch ist mir Befehl, lief er also mehrmals am Tag ca. eine Stunde zu Fuß durch die Stadt, um jedes Mal mit Hilfe des Pflegepersonals und leider – bedingt durch seine zunehmende Aggressivität – auch der Polizei wieder zurück gebracht zu werden. Um ein wenig Ruhe in die Situation zu bringen, fuhren wir also die nächsten Wochenenden immer wieder hin und versuchten ihm klar zu machen, dass er jetzt einen neuen Wohnort hatte. Nach ca. zwei Monaten hatte er es akzeptiert und fühlt sich jetzt zum Glück sogar sehr wohl in der neuen Umgebung. Auch meine Schwiegermama hat sich in die neue Situation gefügt und sie verbringen gemeinsam mehrere Stunden am Tag in ihrem oder seinem Zimmer. Meine Schwiegereltern mögen nicht gerne fotografiert werden 😉 Kaum war der eine Stress mehr oder weniger bewältigt, fing Anfang Oktober meine 87-jährige Mutter an zu kränkeln, die bis auf ein paar kleine Zipperlein immer noch ganz fit war. Auch hier fing es ganz harmlos an mit Schmerzen hier und da sowie abnehmender Motivation ihren Tagesablauf zu gestalten. Nachdem dieser Zustand mehr als zwei Wochen anhielt und die Schmerzen eher zu- als abnahmen entschieden wir gemeinsam mit ihrer Ärztin, dass sie um eine Krankenhauseinweisung nicht herumkäme. Bei der Erstuntersuchung wurde ein Helicobacter Keim diagnostiziert. Das war erst einmal nicht so besorgniserregend, weil an sich gut behandelbar. Jedoch verbesserte sich ihr Zustand trotz Gabe eines hochdosierten Antibiotikums nicht, es ging ihr im Gegenteil eher schlechter. Herz- und Nierenwerte waren seit einiger Zeit nicht die allerbesten, zeigten jetzt allerdings wirklich alarmierende Werte. Nach einer Woche klagte sie über starke Schmerzen im Rückenwirbelbereich und innerhalb weniger Stunden setzte eine Lähmung ab der Hüfte ein. Das MRT zeigte mehrere Wirbelbrüche, die wohl durch ihre bestehende Osteoporose entstanden waren. In einer sofort angesetzten Notoperation wurden die Wirbel stabilisiert. Leider ging die Lähmung nicht zurück und so kümmerte ich mich auch für meine Mutter um einen Platz in einem Seniorenheim bei uns in der Nähe. Denn alleine leben konnte sie nach der Entlassung aus dem Krankenhaus definitiv nicht mehr. Sie war damit einverstanden und es gab sogar ein freies Zimmer, welches sie nach absolvierter Reha beziehen konnte. Einen Tag nach der OP durfte ich sie wieder besuchen und wir hatten einen wirklich schönen Nachmittag. Sprachen

Read More »
Kalender mit Weekly Planner

Meine Rückkehr zum Papierkalender und Vorlage für einen Weekly Planner

(-Werbung/Affiliate Links-) Viele Jahre habe ich sie heiß geliebt und konnte mir nicht vorstellen, noch einmal etwas anderes zu benutzen. Die Rede ist von digitalen Kalendern und To Do Listen. Im Büroalltag waren sie einfach unverzichtbar, die Termine von zwei Chefs, meiner Kollegin, dem Aufsichtsrat und meine ließen sich so mit Outlook, Smartphone und Tablet ganz leicht und einfach abgleichen und organisieren. So lag es nahe, diese Tools auch privat zu nutzen. Das nächste Date mit meiner Freundin im Café vereinbaren, super einfach, Handy raus und eintragen. Arzttermine für den Herzmann, schnell eintragen und als Einladung an ihn schicken. Noch effektiver ist der Google Kalender mit Farben für verschiedene Nutzer im gemeinsamen Kalender. Jeder hat jederzeit und überall alles im Blick. To Dos anlegen und mit dem Kalender zwecks Erinnerung verknüpfen, alles perfekt organisiert und übersichtlich. Es gibt so schöne Papierkalender und Weekly Planner Doch seit einiger Zeit bemerke ich, dass ich sehnsüchtig auf schöne Jahres-, Wochen und Tagesplaner aus Papier schaue und die edlen Filofax im Internet bewundere. Eine meiner Freundinnen, die noch nie besonders technikaffin war und immer auf ihren Papierkalender geschworen hat, blätterte letzt bei unserem coronabedingten Facetime-Date in ihrem Kalender und vereinbarte mit mir einen Termin in einigen Wochen. Und genau das ist es, was ich vermisse. Wenn ich mit dem Handy telefoniere, kann ich nicht gleichzeitig in meinen Kalender schauen, weil das Telefon ja gerade am Ohr ist. Ich müsste also ein zweites elektronisches Gerät benutzen, um gleichzeitig zu telefonieren und einen Termin zu vereinbaren. Außerdem hat das Blättern in einem Buch so eine ganz bestimmte Haptik, die unvergleichbar ist. Mit den To Do Listen geht es mir ähnlich. Ich trage sie in meine App ein, synchronisiere sie mit meinem Kalender und werde zuverlässig daran erinnert, sie zu erledigen. Was mir aber wirklich fehlt, ist das befriedigende Durchstreichen einer erledigten Aufgabe und eine Seite mit eben diesen durchgestrichenen To Dos vor Augen. Nennt mich komisch, aber das einfache Abhaken in einer App oder einem Programm lässt mich nicht halb so zufrieden zurück wie alles Erledigte von mir durchgestrichen auf einem Blatt Papier. Außerdem habe ich bemerkt, dass ich mir digital sehr viel mehr Aufgaben und Termine „aufhalse“ als wenn ich sie aufschreibe. Frei nach dem Motto, erstmal eintragen, alles was ich nicht schaffe, wird einfach verschoben, ist ja super easy. Bei meinem Papierkalender überlege ich mir genauer, was ich in einer Woche oder einem Tag wirklich erledigen möchte oder muss. Und so bin ich nach langem Hin und Her, Überlegen, Abwägen etc. wirklich wieder bei einer analogen Kalenderführung gelandet. Den allerletzten Ausschlag hat das Geburtstagsgeschenk einer lieben Freundin gegeben, die für mich diesen sehr schönen Jahresplaner aus dem Glückskind.shop besorgt hat. Das Design ist genau meins und die Aufteilung der einzelnen Blätter passt super zu mir. Mein Weekly Planner Als ich diesen mit anstehenden Terminen gefüllt hatte, habe ich noch einen oben drauf gesetzt und mir einen Weekly Planner selbst designed, der jetzt zusammen mit meinem Notizbuch einen festen Platz auf meinem Schreibtisch hat. So fühle ich mich bestens ausgestattet, auch wenn das vielleicht doppelt gemoppelt ist. Die Vorlage könnt Ihr hier als .pdf-Datei kostenlos herunterladen. Alles schön verpackt in einer Klemmbrettmappe Meine Wochenübersicht habe ich in einer Klemmbrettmappe. Sie hat innen zwei Einschublaschen für Unterlagen und einen Notizblock. So habe ich benötigte Unterlagen für Termine oder To Dos griffbereit und gleichzeitig die Möglichkeit, Ideen oder Stichworte zu Blogbeiträgen etc. zu notieren. Diese habe ich zusammen mit den Tintenrollern bei einem großen Discounter gefunden. Ich finde sie sehr praktisch in der Aufteilung und dass mein Planer auf die Außenseite geklemmt wird. Einfache Klemmbrettmappen(*) gibt es relativ günstig bei Amazon. Hier habe ich auch diese Mappe(*) mit Klemmvorrichtung auf der linken Seite gefunden, die perfekt für Linkshänder ist oder dann, wenn Ihr mehr Notizen als Termine schreibt. Sonntagnachmittag setze ich mich für einen Moment an meinen Schreibtisch und plane meine kommende Woche. Übertrage eventuell nicht erledigte To Dos auf das nächste Blatt, notiere mir Ideen oder wichtige Erledigungen. Meine nicht erledigten To Dos sind übrigens sehr viel weniger geworden seit ich alles wieder auf Papier plane. Allerdings muss ich gestehen, dass die wiederkehrenden Termine, an die ich erinnert werden möchte, nach wie vor in meinem digitalen Kalender stehen und die Erinnerungsfunktion eingeschaltet ist. Dabei handelt es sich jedoch nur noch um Geburtstage und Müllabfuhrtermine. Alles andere habe ich mittlerweile ausschließlich in meinen Papierkalender eingetragen, den ich übrigens super in meine Handtasche bekomme, da er mit seinem handlichen DIN A 5 Format nicht viel Platz wegnimmt. Wichtig für mich ist außerdem, dass ich Eintragungen auch auf Papier wieder entfernen kann damit alles übersichtlich bleibt. Anfangs habe ich zum Schreiben einen Druckbleistift verwendet. Nun schreibe ich aber nicht sehr gerne mit Bleistift, so dass ich mich nach einer anderen Lösung umgeschaut habe. Durch Zufall sah ich letzt bei einem großen Discounter radierbare Tintenroller mit integriertem Radiergummi in der Kappe. Damit hatte ich meine perfekte Lösung gefunden, sie sind nicht teuer, schreiben schön und die Tinte lässt sich wirklich fast rückstandslos entfernen. (Diese gibt es z. B. hier (*) bei Amazon) Mittlerweile möchte ich meinen schönen Kalender nicht mehr missen, etwas pathetisch ausgedrückt habe ich ein richtiges kleines Glücksgefühl, wenn ich ihn in die Hand nehme, darin herumblättere und etwas eintrage. Zugeben muss ich allerdings, dass er bei mir zu rein privaten Zwecken benutzt wird. Für ein Sekretariat, wie ich es früher geführt habe, ist die digitale Lösung praktikabler. Aber sogar mit meinem kleinen Gewerbe, welches ich vor einigen Jahren noch hatte, würde ich die analoge Lösung favorisieren. Wie ist es bei Euch? Seid Ihr komplett digital organisiert oder habt Ihr auch noch Freude an der analogen Lösung? Teile diesen Beitrag Das könnte Dir auch gefallen: 3 Kommentare Lopadistory27. April 2021 at 22:56 | Edit Der Papierkalender ist für mich noch immer der wichtigste Planer im Haus. Hat seinen festen Platz und mich schon oft vor Terminversäumnissen bewahrt. lg Antworten Rosa A.6. März 2021 at 19:57 | Edit Schön! Ich kann so eine Begeisterung gut verstehen. 👍 Meine

Read More »
Mrs.Squirrel Diesunddas KompromissbereitGlücklich

Kompromissbereit glücklich

Das Leben ändert sich und das ist auch gut so. Sicherlich kann es auch sehr beruhigend sein, wenn man immer den gleichen Trott hat und nichts Erschütterndes passiert, denn dann weiß man, was man hat und kann sich behaglich einrichten in seiner Lebensnische. Bei mir waren es schon einige Lebensnischen, die ich mir gemütlich eingerichtet hatte, eigentlich darauf vorbereitet, sie auch nicht mehr zu verlassen. Doch meistens kam es anders als geplant und bei den ersten lebensveränderten Ereignissen brauchte ich eine ganze Weile, um mich in meiner neuen Nische wieder zurecht zu finden, geschweige denn sie als behaglich zu empfinden. Wenn Du kompromissbereit bist, eröffnen sich neue Sichtweisen Mit den Jahren allerdings lernte ich, dass jeder Veränderung ein ganz gewisser Zauber innewohnt und man sich nur darauf einlassen muss, um auf diesem neuen Weg sein Glück wieder zu finden. Manchmal muss man Kompromisse eingehen und Althergebrachtes oder Liebgewonnenes bleibt auf der Strecke. Aber ich denke mir, wenn man aufgeschlossenen für Alternativen ist, kann man ganz neue schöne Dinge für sich entdecken und der Kompromiss ist dann plötzlich gar kein richtiger Kompromiss mehr. Gerade vor Kurzem (also vor einigen Monaten) mussten wir, der Herzmann und ich, uns entscheiden, ob wir uns noch einmal verändern sollen. Wie Ihr in einem meiner letzten Beiträge (Mein Hobbytraum ist wahr geworden) ja bereits lesen konntet, sind wir letztes Jahr im Spätsommer noch einmal umgezogen. Dieser Umzug war nicht geplant und erst recht nicht gewollt. Eigentlich wollten wir bis ins hohe Alter in dem gemieteten Häuschen wohnen bleiben und von da aus allerhöchstens noch in eine Seniorenresidenz umziehen. Soweit der Plan… Leider stellte sich nach ca. einem Jahr heraus, dass unsere Vermieterin nicht so nett und unkompliziert war, wie wir anfangs dachten (und sie uns auch glauben ließ). Nichts konnten wir ihr Recht machen und egal wie schön wir Garten und Haus gepflegt hatten, es passte ihr irgendetwas anderes nicht. Zudem kam eine hohe Feuchtigkeit in den Wänden, die sich zuerst nur im Keller bemerkbar machte, dann aber, bei genauerem Hinsehen, leider auch in den Wohnräumen. Ihr defekter, über unserem Schlafzimmer gelegener, Balkon bescherte uns zusätzlich noch Schimmel an der Decke. Lange redeten wir uns alles schön und versuchten die negativen Dinge auszublenden. Denn, wo findet man schon ein Haus mit großem Garten in Feldrandlage und unverbaubarem Blick in die Natur zu einem bezahlbaren Preis. So einfach wollten wir unsere mühsam erkämpfte Errungenschaft nicht wieder hergeben. Hatten wir doch viel Zeit in die Suche und Besichtigungstermine gesteckt, bis wir endlich dieses Objekt in unserer begehrten Lage gefunden hatten. Dann ging es weiter mit der vollständigen Renovierung der von uns bewohnten unteren Etage und Pflege des vorher etwas verwilderten Gartens. Ja, so viel Zeit und Energie wirft man doch nicht einfach so weg. Man hält sich an dem Glauben fest, dass es schon irgendwann wieder besser werden würde und man nur etwas durchhalten muss, um dann die absolute Glückseligkeit zu erfahren (das ist jetzt etwas pathetisch ausgedrückt…) Seien wir aber mal ganz ehrlich, egal um welche Bereich es geht (Job, Beziehung oder eben das Miteinander) zu 99 Prozent passiert das nicht! Ganz im Gegenteil, meistens verstärkt sich der Unmut, man schluckt zu viel runter, wird immer unzufriedener und irgendwann geht es einem vielleicht sogar richtig schlecht. Ich hatte z. B. schon einen Kloß im Magen, wenn ich das Auto unserer Vermieterin, die die obere Wohnung als Zweitwohnsitz für kurze Aufenthalte nutzte, auf den Hof fahren sah. Kurz gesagt, die Lebensfreude bleibt erheblich auf der Strecke. Kompromissbereit zu sein dauert manchmal etwas Dann heißt es eine Entscheidung zu treffen. Weitermachen oder etwas verändern und das eliminieren, was einen unglücklich macht. Wir haben uns für einen Wohnortwechsel entschieden. Am Anfang waren wir dabei nicht sehr kompromissbereit. Es sollte in der näheren Umgebung sein und bitte doch genauso eine schöne ländliche Umgebung haben. Die Suche nach so einem Objekt gestaltete sich allerdings noch schwieriger als bei dem vorherigen Mal, alles was in Frage gekommen wäre, war schlichtweg unbezahlbar. So kamen die ersten Abstriche ins Spiel. Wir erweiterten den Suchradius und fanden zwei passende Häuschen, die bezahlbar waren und uns auf Anhieb gefielen. Die Besichtigungen lief gut, aber auf dem hart umkämpften Immobilienmarkt ist man ja so gut wie nie der einzige Interessent und beide Male machten wir nicht das Rennen bei der Endauswahl. Also mussten weitere Kompromisse her und die Suche wurde ausgeweitet. Vom Haus in Alleinlage auf Doppel- und Reihenhäuser, letztendlich sogar auf Wohnungen mit Garten und drei statt vier Zimmern. Das Letzte brachte dann tatsächlich den erhofften Erfolg und wie von Zauberhand tauchte eine Wohnung im Nachbardorf, gerade einmal einen Kilometer von unserem damaligen Wohnort entfernt, auf. Die Bilder waren vielversprechend und zu einer Besichtigung wurden wir auch eingeladen. Der Herzmann wollte sich allerdings nicht so recht auf diesen Kompromiss einlassen, zu sehr hing sein Herz an Haus mit Garten. Zugegeben, so ganz 100 prozentig war ich selbst nicht überzeugt von meiner Kompromissbereitschaft, wollte aber zumindest mal einen Blick riskieren. Und so fuhren wir mit sehr gemischten Gefühlen zu dem Besichtigungstermin. Die Vermieter waren nett (obwohl, das dachten wir ja schon mal…) und die Wohnung war der absolute Hammer. Die Dinge, die mich von Anfang an dem Haus ein wenig gestört hatten (braune Zimmertüren, abgenutzter Parkettboden, etwas altbackenes äußeres Erscheinungsbild) gab es hier nicht. Alles war in sehr gutem Zustand (sogar die Beschläge der Zimmertüren gefielen mir…) und sollte vor Neubezug sogar noch einmal komplett renoviert werden. Die Zimmer waren, bedingt durch die Gesamtgrundfläche von 140 qm, groß und sehr geräumig, so dass das Fehlen eines vierten Zimmers nicht ins Gewicht fiel. Alles war sehr hell durch die großen Dachfenster und langen Fensterfronten in den Zimmern, die Küche schick und in einem sehr guten Zustand und der helle Holzboden top gepflegt. Am meisten beeindruckten mich die freiliegenden Deckenbalken in einigen Zimmern und das große Badezimmer in Naturtönen. Nachdem wir kompromissbereit waren, sind wir jetzt glücklich Der Herzmann entspannte sich zusehends und zum Schluss wäre er am liebsten sofort umgezogen. Einige Tage später erhielten wir tatsächlich die Zusage

Read More »
Hamburg

Von A bis Z, H – wie Hamburg

(-Werbung-) (-Werbung-) Der Buchstabe H steht für mich in direktem Zusammenhang mit meiner Heimatstadt Hamburg. Hier wurde ich geboren und habe nicht nur meine Kindheit und Jugend, sondern fast mein gesamtes bisheriges Leben verbracht. Dieser Beitrag ist also so eine Art kleine Liebeserklärung an das Tor zur Welt. Einige meiner Lieblingsorte möchte ich Euch gerne vorstellen. Dies ist sicherlich nur ein klitzekleiner Querschnitt und umfasst längst nicht alle Sehenswürdigkeiten oder Dinge, die man unbedingt gesehen haben muss. Aber es sind meine persönlichen Dinge, die ich besonders mag. Meine Lieblingsorte in Hamburg Ich weiß, dass Corona uns im Moment so manche Freizeitaktivität verbietet und einige meiner Vorschläge nicht umsetzbar sind. Aber es kommen bestimmt wieder Zeiten, in denen man ohne besondere Einschränkungen Cafés, Museen und andere Orte besuchen kann. Obwohl Hamburg eine Großstadt mit ca. 1,9 Millionen Einwohnern, viel Verkehr, Industrie und Hochhaussiedlungen ist, gibt es auch hier einige wunderschöne ruhige Ecken. Dort ist es dann manchmal sogar fast so ruhig und beschaulich wie in dem Dorf auf das ich mich vor einigen Jahren zurückgezogen habe. Meine Jugend habe ich in dem Stadtteil Niendorf verbracht, der auch heute noch viel Grün, Wanderwege und Wiesen hat. Später habe ich viele Jahre in Wellingsbüttel gelebt, wo es in direkter Umgebung eine große Naturfläche mit zahlreichen Wanderwegen und altem Baumbestand gibt. Auch wenn ich mich dort immer wohlgefühlt habe und abseits vom großen Trubel gewesen bin, möchte ich heute nicht mehr in einer großen Stadt wohnen. Mittlerweile bevorzuge ich die mich umgebende Natur und Ruhe auf dem Land. Das ändert aber nichts daran, dass Hamburg immer noch meine Perle ist und ich gerne hin und wieder in den Trubel eintauche, um Freunde und Familie zu besuchen oder die Vielfalt der Geschäfte bei einer kleinen Shoppingtour zu genießen. In jungen und etwas späteren Jahren allerdings gab es nichts Schöneres für mich. Damals habe ich in Clubs die Nächte durchgefeiert, mit meinen Freundinnen Shoppingmarathons durch die Innenstadt gemacht, Menschen kennen- und manchmal sogar lieben gelernt, Theater, Konzerte und Musicals besucht. Bin in verschiedener Begleitung kilometerweit um die Alster gelaufen oder im Alsterdampfer darüber geschippert, so manche Nacht auf dem Kiez (der Reeperbahn) versackt und in einigen Stadtteilen zu Hause gewesen. Die Alster mag ich heute noch sehr gerne. Auf der einen Seite hat man schöne Sandwege, die von Bäumen und Grünanlagen gesäumt sind zum Spazierengehen (was ich früher mit meinen Freundinnen des öfteren an einem Sonntag gemacht habe). Hier findet man verteilt auf die gesamte Strecke des Außenalsterweges viele kleine Cafés und Restaurants zum Verweilen und Genießen. Auf der anderen Seite ist die Innenstadt mit vielen Geschäften rund um die Binnenalster, an der Mönckebergstraße und dem Gänsemarkt. Hier kann man auch, wenn man sich dafür interessiert, das wunderschöne alte Hamburger Rathaus mit seinen vielen im alten Stil belassenen Zimmern und Sälen besichtigen. Alsterdampfer mochte ich schon als Kind gerne. Viele Male bin ich mit meinen Eltern oder meiner Großmutter gemütlich durch die Kanäle geschippert. Bei so einer Fahrt erlebt man Hamburg von einer ganz anderen, beschaulichen und wunderschönen Seite. Man kann an jeder Haltestelle aussteigen, sich etwas die Umgebung anschauen, in den nächsten Alsterdampfer wieder einsteigen und weiterfahren. Eine wirklich schöne Art, die Stadt kennenzulernen. Das Start- und Endziel der Route liegt am Jungfernstieg direkt in der Innenstadt. Wenn es dann Abend wird und man gerne noch ein wenig „Party“ machen möchte, gibt es viele Bars, Clubs und kleinere Diskotheken, die man besuchen kann. Meine Lieblingsbar war und ist die Skyline Bar 20th up im Empire Riverside Hotel. Hier gibt es nicht nur extrem leckere Cocktails, man hat auch einen atemberaubenden Blick auf den Hamburger Hafen bei Nacht. Oder man fährt einfach auf den „Kiez“, wie die Reeperbahn genannt wird. Hier trifft man auf das partywütige Volk, welches sich in den vielen Bars und Clubs entlang der Straße Reeperbahn und den kleinen Seitenstraßen oder dem Hans-Albers-Platz zum Feiern und Amüsieren trifft. Als ich noch in Hamburg wohnte und arbeitete lag eine meiner Wirkungstätten direkt an einem der vielen Kanäle, die Hamburg durchziehen. Von meinem Bürofenster aus konnte ich Kanufahrer, Alsterdampfer, Schwäne und Enten auf dem Goldbekkanal beobachten. An warmen Sommer- oder Frühlingstagen war dort richtig Betrieb und sorgte in meinem stressigen Alltag als Vorstandssekretärin für einige Minuten Entspannung zwischendurch. Kanus, Tret- oder Paddelboote kann man sich an vielen Anlegern der Alsterdampferroute, im Stadtpark am Café Sommerterrassen oder bei Bobbi Reich an der Außenalster mieten. Mittlerweile hat man dort auch die Möglichkeit ein Board zum Stand-Up-Paddeln zu leihen oder in Gruppen die Alster und ihre Kanäle zu erkunden. Der Stadtpark ist wunderschön und wenn man nach einem langen Spaziergang Hunger bekommt oder etwas ausruhen möchte, kann man in einem der Cafés oder Restaurants lecker essen und gemütlich einen Latte Macchiato trinken. Hier als meinen besonderen Tipp das Café Sommerterrassen. Es liegt direkt an einem Bootssteg und von einem Platz auf der Außenterrasse schaut man auf einen wunderschönen kleinen Kanal. Und wer dann noch Lust hat, etwas wirklich Einzigartiges zu sehen, sollte einen Besuch im Planetarium einplanen. Hier kann man bei einer der zahlreichen Vorführungen den Sternenhimmel anschauen und bekommt dazu noch wirklich gute Erklärungen zu den einzelnen Sternbildern und Himmelskörpern. Das Programm wechselt zu den verschiedenen Jahreszeiten und es gibt immer wieder Sonderveranstaltungen. Auf der Plattform des Gebäudes hat man einen fantastischen Rundblick über Hamburg. Hamburg hat natürlich auch viele verschiedene Musseen. Mein allerliebstes jedoch ist das MARKK Museum an der Rothenbaumchaussee. Hier findet man Kulturen und Künste der Welt. Vor einigen Jahren gab es hier eine Sonderausstellung zum Thema Buddhismus. Vorher kannte ich dieses Museum gar nicht und habe mich bei dem Besuch der Ausstellung spontan darin „verliebt“. Und dann ist da noch der Hagenbecks Tierpark. Jeder mag über Zoos denken, wie er möchte, ich liebe diesen und habe ihn schon unzählige Male besucht. Es gibt nicht nur viele Tiere zu sehen, sondern vielmehr schlendert man durch einen wunderschön angelegten riesigen Park in dem sich, eingefügt in die Natur, die großzügigen Gehege der verschiedenen Tierarten befinden. In diesen wunderschönen asiatischen Pagoden kann man sich hinsetzen,

Read More »

Du erhälst nach Deiner Registrierung eine Infomail sobald ein neuer Beitrag online ist.

 – Werbung auf meinem Blog – 

Einige Seiten und Beiträge auf The Organized Coziness enthalten Werbung. 
In welcher Form es auf meinem Blog werbliche Inhalte gibt, könnt ihr hier nachlesen.

 – Folge meinem Blog – 

Du erhälst nach Deiner Registrierung eine Infomail sobald ein neuer Beitrag online ist.

 – Werbung auf meinem Blog – 

Einige Seiten und Beiträge auf The Organized Coziness enthalten Werbung. 
In welcher Form es auf meinem Blog werbliche Inhalte gibt, könnt ihr hier nachlesen.