Do it yourself

Lampenkabel

DIY-Idee Lampenkabel verschönern mit Sanitär-Dichtungs-Hanf

Manchmal bin ich wirklich unerträglich pingelig und extrem detailverliebt. Der Herzmann verdreht schon so manches Mal die Augen, wenn ich längere Zeit wie gebannt in irgendeine Ecke unserer Wohnung schaue und (offensichtlich, wie er sagt) über eine Veränderung nachdenke. Meistens sind es keine großen Dinge, wie zum Beispiel ein neues Sofa oder Bett etc, die ich verändern möchte. Es handelt sich vielmehr um die klitzekleinen unscheinbaren Sachen, die vermutlich niemandem außer mir auffallen, mich aber ungemein stören. Aber mal ganz ehrlich, die Wohnung ist genau nach Eurem Geschmack eingerichtet und dekoriert. Vermutlich habt Ihr viel Herzblut in die Auswahl der Möbel und Dekostücke gelegt, lange gesucht, bis Ihr endlich genau das Möbelstück oder Dekoteil gefunden habt, welches perfekt in das Gesamtbild passt. Alles steht an seinem Platz und sieht wirklich wunderschön aus. Und dann ist da dieses winzig kleine Detail, was aus dem Rahmen fällt. Lampenkabel sehen in den seltensten Fällen schön aus So ist es bei uns (also zumindest nach unserem Empfinden und Geschmack). Unsere Wohnungseinrichtung besteht aus liebevoll ausgesuchten Einzelstücken, welche zusammen gesehen ein (für uns) tolles Wohnkonzept ergeben. Und dann bleibt mein Blick an etwas hängen, was mich erst irritiert, dann immer wieder stocken lässt und schlussendlich bin ich so genervt davon, dass ich tage-, manchmal auch wochenlang, über eine Lösung grübele. So geschehen vor ein paar Tagen in unserem Wohnzimmer. Dort habe ich mir unter der Teilschräge eine kleine Leseecke mit einem gemütlichen Ohrensessel eingerichtet. Bis ich den richtigen Sessel für uns gefunden habe, sind schon mal einige Monate ins Land gegangen, bis ich ihn durch Zufall als Superschnäppchen bei Ebay Kleinanzeigen fand. Zu verschenken, weil er ganz schnell weg musste (Anmerkung: Der Sessel war wie neu und gerade mal ein halbes Jahr alt…). Soweit also alles super. ABER, eine Leseecke braucht auch eine Lampe und genau da liegt mein Problem. Nicht in der Lampe, sie entspricht genau meinen Vorstellungen, aber in ihrem KABEL. Schwarz und hässlich windet es sich über unseren hellen Holzfußboden und stört mein ästhetisches Empfinden. Und nicht nur dort, auch die Kabel unserer Stehlampen liegen quer über dem Boden bis zur nächsten Steckdose und ruinieren das Gesamtbild. Lange Rede kurzer Sinn, Lampen brauchen nun einmal Kabel um zu funktionieren, sie müssen auch irgendwie zur nächsten Steckdose gelangen und das tun sie meistens über den Fußboden. Verstecken lassen sie sich selten, gerade wenn man, wie wir, das Sofa nicht direkt an der Wand stehen hat. Wenn man sie also nicht verschwinden lassen kann, muss eine Verschönerung her. Im Internet fand ich mit Sisal ummantelte Kabel (es gibt anscheinend mehr Menschen, die sich an Lampenkabeln stören…) Ein neues Kabel wollte ich aber nicht anbauen, da weder der Herzmann noch ich besonderes Talent beim Arbeiten mit Strom haben und mir unser Leben dann doch wichtiger als die stimmige Deko ist. Lampenkabel verschönern Beim Durchforsten unserer Werkzeugkiste fiel mir eine Rolle Sanitär-Dichtungs-Hanf in die Hände. Dieser passte farblich genau zu unserer Einrichtung in Naturtönen und fiel auf dem Holzboden so gut wie gar nicht auf. Ich probierte es zuerst bei dem Kabel in meiner Leseecke und war schlichtweg begeistert. Der Hanf wird einfach um das Kabel herumgewickelt. Und zwar so dicht, dass man das alte Kabel nicht mehr sieht. Da die Hanfstränge nicht gleichmäßig dicht sind, habe ich ihn an einigen Stelle zweimal übereinander gewickelt. Am Anfang und Ende ist er durch einen kleinen Streifen doppelseitiges Klebeband um das Kabel fixiert, dadurch kann der Hanf sich nicht lösen oder verrutschen. Beim Umwickeln solltet Ihr nicht so fest ziehen, da sich die Hanfschnur sonst in ihre einzelnen Fasern auflöst. Und was einmal gut funktioniert hat, sollte doch auch bei den anderen Lampen möglich sein. Ja, war es auch, aber leider nur bedingt. Unsere Stehlampen haben einen Dimmer-Schiebe-Schalter und der ist ebenfalls schwarz. Ich habe ihn jetzt rundherum mit Hanf bewickelt, das obere Stück zum Verschieben aber natürlich nicht. Diese Lösung gefällt mir noch nicht ganz so gut, ich erwäge sogar eher, den Schalter schwarz zu lassen. Was meint Ihr? Bei unserer Esstischlampe hingegen fällt das blöde Deckenkabel zur Verteilerdose zwar noch auf, sieht aber seeehr viel schöner aus und fügt sich richtig gut in das Gesamtbild ein. Jetzt sind alle Lampenkabel schön Und weil ich dann gerade so im Flow war, mussten auch noch meine LED-Kugeln „dran glauben“. Ich finde sie wirklich wunderschön und die Farbe passt perfekt. Aber wer bitte denkt sich zu solchen hübschen Dekoteilen ein so hässliches Kabel aus? Lang und silberfarben… Jetzt ist es mit Hanf umwickelt und besteht auch vor meinem kritischen Blick. Falls Ihr Lust bekommen habt, Eure Kabel ebenfalls zu verschönern, wünsche ich Euch ganz viel Spaß beim Ausprobieren meiner Idee. Teile diesen Beitrag Das könnte Dir auch gefallen: 1 Kommentar Silvia5. Juli 2022 at 08:53 | Edit Eine sehr schöne Idee und das rustikale Design gefällt mir sehr gut! Liebe Grüße von Silvia Antworten Schreibe einen Kommentar Antworten abbrechen Du bist angemeldet als theorganizedcoziness. Dein Profil bearbeiten. Abmelden? Erforderliche Felder sind mit * markiert Recipe Rating Message*  Ja, füge mich zu der Mailingliste hinzu! Δ Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. 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Heizkörperverkleidung

DIY Heizkörperverkleidung

In der vorigen Wohnung hatten wir einen alten und wirklich nicht schönen Heizkörper im Flur, den wir nie zum Heizen benutzt haben. Auf Pinterest habe ich nach Ideen zum Verkleiden dieses „Schandflecks“ gesucht, aber die Ideen, die ich dort gefunden habe, waren entweder zu aufwendig, zu kostspielig oder einfach für unseren Zweck nicht umsetzbar. Heizkörperverkleidung selbst bauen So habe ich ein bisschen nachgedacht, gemessen, im Internet gestöbert und den nächst gelegenen Baumarkt auf der Suche nach passendem Baumaterial durchforstet. Herausgekommen ist das: Heizkörperverkleidung Bauanleitung Ich habe mich für ein fertiges weißes Wandregal entschieden, welches umlaufend oben und unten einen Rahmen hat. So kann man die Leisten „unsichtbar“ von innen am Regal befestigen. Anschließend habe ich die Leisten mit Alpina-Möbellack weiß extramatt von innen und außen gestrichen. Damit es richtig deckt und schön gleichmäßig aussieht, die Farbe in zwei Schichten auftragen. Vor jedem Auftrag die erste Schicht gut durchtrocknen lassen. Ich liebe diesen extramatten Lack, weil der Anstrich schön gleichmäßig wird und es nicht aussieht, wie „selbst gestrichen“. Mit anderen Lacken habe ich so ein Ergebnis noch nie hinbekommen. Als ersten Schritt habe ich die Leisten mit Holzleim und kleinen Holzschrauben von innen an dem unteren Teil des Regals befestigt. Damit das Ganze einen stabileren Halt bekommt, dann noch von innen oben und unten jeweils eine Leiste horizontal an die vertikalen Leisten angeschraubt. So beulen sich die Leisten nicht nach innen oder außen, und das Ganze ist in sich stabil. Die Befestigung an der Wand habe ich denkbar einfach gelöst. Das Regal hat an der hinteren Seite Löcher für Schrauben zum Aufhängen. Auf Höhe und im Abstand der Löcher habe ich zwei lange Stahlnägel in die Wand geschlagen und das Regal anschließend darüber geschoben. So kann es nicht verrutschen oder umfallen und trotzdem kann man es jederzeit problemlos abnehmen (wenn zum Beispiel der Heizungsableser kommt). Material: 1 Wandregal weiß B 80 x T 15 x H 4 cm24 Rechteckleisten aus Kiefernholz, L 120 cm x B 3 cm x H 5 cm1 Dose Alpina Möbellack weiß extra matt1 Flasche Holzleim schnell trocknendca. 30 kleine Holzschrauben4 kleine Metallwinkel2 lange Stahlnägel Arbeitszeit: Ca. 1 Stunde ZusammenbauCa. 5 Stunden Lackieren (mit Pausen zum Trocknen der Farbschichten) Hier könnt Ihr die Bauanleitung kostenlos herunterladen Vielleicht habt Ihr ja Lust, die Heizkörperverkleidung nachzubauen. Viel Spaß!!! Unentgeltliche Werbung aufgrund von Namens- oder Markennennungen. Alle verwendeten Materialien wurden von mir selbst gekauft und bezahlt. Teile diesen Beitrag Das könnte Dir auch gefallen: Schreibe einen Kommentar Antworten abbrechen Du bist angemeldet als theorganizedcoziness. Dein Profil bearbeiten. Abmelden? Erforderliche Felder sind mit * markiert Recipe Rating Message*  Ja, füge mich zu der Mailingliste hinzu! Δ Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

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Heimwerken

Hab ich selbst gebaut… Heimwerken – Teil 1

Früher, als ich noch klein war, habe ich meinem Papa immer gerne beim Arbeiten zugeschaut. Er war Handwerker von Beruf und das wirklich mit Leib und Seele. Alles rund um unser Haus hat er selbst gemacht. Ob es nun um einfache Dinge wie den tropfenden Wasserhahn ging oder etwas aufwendigere Arbeiten wie einen Einbauschrank im Flur, ein Gartenhäuschen bauen oder Gehwegplatten legen. Alles machte er nicht nur akkurat, sondern auch sehr gewissenhaft. Pfusch gab es bei ihm nicht. Wenn schon, dann bitte schön so, dass es aussah als wäre es aus einem Möbelhaus. Als meine Eltern ihr Haus saniert haben, legte mein Vater alle Wasserleitungen und Elektrokabel selbst. Die Fachmänner zur Abnahme staunten nicht schlecht über die gleichmäßig verlaufenden Kabel und Rohre und meinten, keiner von ihnen hätte das besser gekonnt. Ich fand es toll, wie aus einfachen Brettern, Nägeln und Schrauben Dinge entstanden, die so einzigartig waren, dass nur wir sie hatten. Mit ca. vier Jahren wollte ich meinen eigenen Werkzeugkoffer haben, um genau so tolle Sachen bauen zu können wie mein Vater. Meine Mutter sah meinen Wunsch eher mit gemischten Gefühlen und versuchte, mich mit einer neuen Puppe abzulenken. Die Puppe nahm ich und hatte sie auch wirklich sehr lieb (als Puppenmama war ich unschlagbar) aber meinen eigentlichen Wunsch hatte ich dadurch nicht vergessen. Und so kam es, dass ich einige Wochen später mit meinem Vater im Keller stand und er mir in einem kleinen Kinderkoffer aus seinen ausrangierten Schraubendrehern, einer kleinen alten Zange sowie ein paar Schrauben und Nägeln meinen ersten eigenen Werkzeugkoffer zusammen stellte. Meine Omi nähte mir eine Latzhose (die trug mein Papa nämlich immer beim Handwerken) und stolz wie Bolle saß ich fortan neben ihm und werkelte an meinen eigenen kleinen Holzstücken. Heute gibt es ja diese wunderbaren kleinen Werkzeugattrappen für Kinder. Bohrmaschinen und Akkuschrauber mit Bohr- und Schraubgeräuschen, Hammer, Zangen, Sägen und Schraubendreher aus Kunststoff. Als ich das bei der Tochter meiner Nachbarin entdeckt habe, war ich ernsthaft für einen Moment richtig neidisch. So was unter dem Weihnachtsbaum wäre für mich die Krönung des Heiligabends gewesen. Aber Anfang der 70er Jahre – als ich in dem Alter war – gab es so etwas noch nicht. Ich habe dafür mit echtem Werkzeug richtig „heimwerken“ gelernt. Unter der Anleitung meines vor Stolz platzenden Vaters schlug ich mit ca. fünf Jahren meinen ersten Nagel kerzengerade in die Wand und er hielt sogar, als wir ein Bild daran aufhängten. Mit sechs Jahren baute ich (fast) alleine ein kleines Häuschen für mein Kaninchen. Und als ich mein erstes „Jugendzimmer“ (so hieß das damals) bekam, bestand ich darauf, jedes Möbelstück selbst zusammenzubauen. Und was soll ich sagen, die Möbel standen, wackelten nicht und sahen aus wie auf der Beschreibung abgebildet. Später dann lernte ich, wie man tropf- und nasenfrei lackiert, Löcher in Wände bohrt und Schränke aufhängt. Steckdosen und Lichtschalter kann ich ohne Probleme austauschen, nur an das Verlegen von Kabeln habe ich mich nie ran getraut. Ich weiß, das sollte man ohnehin lieber einem Fachmann überlassen. Heimwerken bedeutet für mich echte Entspannung In all meinen Wohnungen (ob nun mit oder ohne Mann) gab es kaum ein Möbelstück, welches ich nicht selbst zusammen geschraubt habe. Ich liebe es, die Verpackung aufzureißen, Bretter, Schrauben und Zubehörteile zu sortieren und anschließend das fertige Möbelstück aufzustellen. Und dabei handelt es sich nicht nur um Klassiker aus dem schwedischen Möbelhaus! Aber so richtig hüpft mein Heimwerkerherz bei Dingen, die ich selbst baue oder verschönere. Mein absoluter Favorit in Sachen DIY ist das Streichen und Lackieren. Sobald ich den Pinsel schwinge gleite ich in eine absolut meditative Entspannung. Und am Ende schaue ich stolz auf die gestrichene Fläche und lächle selig vor mich hin. Leider habe ich meine „Heimwerkerkunst“ erst seit 2015 fotografisch festgehalten. Vorher habe ich mehr so im Verborgenen vor mich hingewerkelt 😀 Meine größten Projekte zum Thema Heimwerken In all meinen Wohnungen (ob nun mit oder ohne Mann) gab es kaum ein Möbelstück, welches ich nicht selbst zusammen geschraubt habe. Ich liebe es, die Verpackung aufzureißen, Bretter, Schrauben und Zubehörteile zu sortieren und anschließend das fertige Möbelstück aufzustellen. Und dabei handelt es sich nicht nur um Klassiker aus dem schwedischen Möbelhaus! Aber so richtig hüpft mein Heimwerkerherz bei Dingen, die ich selbst baue oder verschönere. Mein absoluter Favorit in Sachen DIY ist das Streichen und Lackieren. Sobald ich den Pinsel schwinge gleite ich in eine absolut meditative Entspannung. Und am Ende schaue ich stolz auf die gestrichene Fläche und lächle selig vor mich hin. Leider habe ich meine „Heimwerkerkunst“ erst seit 2015 fotografisch festgehalten. Vorher habe ich mehr so im Verborgenen vor mich hingewerkelt 😀 Hier seht Ihr Bilder von einigen Projekten aus unserer vorigen Wohnung: Der Einbauschränke in Flur und Schlafzimmer waren vorher beige und von innen aus rohem Holz.Nach Abschluss meiner Malerarbeiten strahlten beide innen und außen in reinem Mattweiß. Da ich keine glänzenden Anstriche mag, nehme ich Mattlack. Hier am liebsten den matten Weißlack von Alpina. Der deckt super gut, bildet eine schöne matte, glatte Oberfläche und sieht einfach edel aus.Außerdem bekamen sie neue Porzellan Türgriffe anstelle der alten Plastikgriffe. Die Fensterbänke waren mit brauner Folie überzogen. Diese habe ich abgelöst und durch matte weiße Folie von DC Fix ersetzt.Unsere Wohnungseingangstür war vorher aus braunem Holz und schon ziemlich verschrammt und unansehnlich. Auch hier kam weiße Folie zum Einsatz. (Und natürlich habe ich hinterher auch noch den Rahmen neu gestrichen…) Die Küche hatte grüne Bodenfliesen, rosé marmorierte Wandfliesen und war buchefarben. Nach Rücksprache mit unserer Vermieterin durften wir die alte Küche entfernen und durch eine neue weiße Küche ersetzen. Ich entschied mich für die günstige Variante aus dem schwedischen Möbelhaus (Fyndig), die mittlerweile leider aus dem Programm genommen wurde. Die Wandfliesen habe ich mit weißer Fliesenfarbe übergestrichen und über die grünen Bodenfliesen haben wir dunkles Laminat gelegt. Letztes Jahr sind wir aus unserer Wohnung in ein Haus gezogen. Unsere Nachmieter haben sich sehr über meine Streich- und Bastelwut gefreut und den top renovierten Zustand der Wohnung gelobt. Ich wiederum habe mich nicht nur auf unser neues Häuschen

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Fliesenfarbe

Mit Fliesenfarbe alte Fliesenspiegel verschönern

Die Fliesen in der Küche unserer neuen Wohnung haben mich von Anfang an gestört. Alt, rosa marmoriert und teilweise etwas angeschlagen. Da fiel mir ein, dass es ja Fliesenfarbe gibt, mit der man dem hässlichen Fliesenspiegel ruckzuck ein neues Aussehen verpassen kann. Das hatte ich schon einmal in einer meiner vorherigen Wohnungen ausprobiert und für gut befunden. Zum Glück war ich im Zugzwang, so dass Ausreden beziehungsweise die berühmte Aufschieberitis keine Chance hatten. Die Männer hatten letzte Woche schon die Küche eingebaut und irgendwann sollte ja auch dieser Raum fertig werden. Fliesenfarbe als kostengünstige Lösung Natürlich ist das Ganze nicht wirklich ruckzuck erledigt… Drei Tage habe ich bis zum dritten und letzten Anstrich gebraucht. Aber jetzt bin ich FERTIG …und stolz wie Heike. 😀 Sicherlich gibt es verschiedene Hersteller von Fliesenlacken, ich habe bisher nur den von der Firma Wilkens ausprobiert und sehr gute Erfahrungen damit gemacht. Die richtige Vorbereitung ist wichtig Wichtig ist, wie bei allen Lackierarbeiten, die richtige Vorbereitung vor dem eigentlichen Anstrich. So müssen die Fliesen gründlich gereinigt werden und anschließend absolut trocken sein bevor man die Farbe aufträgt. Am gleichmäßigsten wird es mit einer Rolle. Hierfür nimmt man am besten eine Schaumstoffrolle, die nicht zu breit ist, damit man auch gut in die Ecken kommt. Der Lack wird in mehreren Schichten aufgetragen, wobei jede Schicht mindestens einen Tag durchtrocknen sollte. Bei mir waren drei Anstriche ausreichend, um das alte Fliesenmuster abzudecken. Wie das bei dunklen Fliesen ist, weiß ich nicht, da ich bisher nur helle Fliesen übergestrichen habe. Die Farbe ist nach dem letzten Anstrich noch empfindlich und kann abblättern oder unschöne Kratzer bekommen, wenn man zu stark daran reibt oder mit einem spitzen Gegenstand dagegen kommt. Bis zur kompletten Aushärtung (und damit auch Beständigkeit) dauert es sieben bis zehn Tage. Meine Fliesen sahen nach fünf Jahren noch top aus und die Farbe hat auch beim Putzen mit normalen Reinigungsmitteln nicht gelitten. Was man vor dem Gebrauch wissen sollte, ist allerdings, dass die Fugen mit lackiert werden. Das heißt, sie haben dann die gleiche Farbe wie die Fliesen und nicht mehr eine „normale“ Fugenfarbe. Wen das nicht stört, dem kann ich diese Methode zur Verschönerung alter und hässlicher Fliesen nur empfehlen. Das Endergebnis kann sich sehen lassen, alles sieht aus wie neu Wenn dann aber alles getrocknet ist, kann sich das Ergebnis wirklich sehen lassen. Alles sieht einheitlich und wie neu aus. In der alten Wohnung sahen die Fliesen nach fünf Jahren noch top aus und die Farbe hat auch beim Putzen mit normalen Reinigungsmitteln nicht gelitten. Hier seht Ihr die Küche vor der Renovierung und danach. Ich finde, sie ist zu einem echten Highlight geworden. Teile diesen Beitrag Das könnte Dir auch gefallen: Schreibe einen Kommentar Antworten abbrechen Du bist angemeldet als theorganizedcoziness. Dein Profil bearbeiten. Abmelden? Erforderliche Felder sind mit * markiert Recipe Rating Message*  Ja, füge mich zu der Mailingliste hinzu! Δ Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

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