Alte Küche im neuen Look

Alte Küche in neuem Look

-Werbung/Afflilate Links- Unsere Küche hat einen komplett neuen Look bekommen In Mietwohnungen ist es leider oft so, dass die Küche nicht den eigenen Wünschen oder Vorlieben entspricht. Entweder ist der Raum – bis auf einen Herd – leer, dann hat man zwar Kosten, aber die freie Auswahl der Gestaltung. Etwas mehr Kreativität ist gefragt, wenn bereits eine Einbauküche vorhanden ist, diese aber nicht den eigenen (Interieur)Vorstellungen entspricht. Hat man aber seine Traumwohnung endlich gefunden, soll es ja nicht an diesem Raum scheitern. Denn auch, wenn der Vermieter darauf beharrt, dass bei einem späteren Auszug alles wieder so sein soll, wie beim Einzug, kann man ohne Probleme und Riesenbudget kleinere Änderungen vornehmen und so doch noch glücklich mit der Einrichtung dieses Raumes werden. Bevor Ihr beginnt, solltet Ihr eine Bestandsaufnahme und Planung machen: was wollt Ihr (schreibt ruhig alle Ideen auf, streichen könnt Ihr später immer noch) was geht (also, wofür braucht man ggf. eine Genehmigung oder kann man es notfalls Zurückbauen) wie viel darf es kosten (berücksichtigen solltet Ihr auch, was lohnt sich an Investitionen)   Bei uns sah das folgendermaßen aus: Alle vorhandenen Schränke mit Fronten bleiben. An der Form der Küche wird nichts verändert, weil genau passend für den Raum. Die Arbeitsplatte soll definitiv verändert werden. Entweder ausgetauscht durch eine neue oder die alte folieren. Steckdosen und alle Griffe werden ausgetauscht, auch die an dem alten Küchenbuffet. Der Fußboden wird verändert. Elektrogeräte bleiben, der Kühlschrank wird farblich angepasst. Es gibt eine neue Spüle (wieder mit Ablage, weil ich das sehr praktisch finde) und eine neue Armatur (mit Brause, auch super praktisch), beides in schwarz. In unsere Wohnung befand sich bereits eine Einbauküche, als wir einzogen. Wir hatten das Glück, dass Sie uns, bis auf einige Dinge, gut gefiel. Die Schränke haben eine (für uns) schöne Farbe, sind in einem guten Zustand und die Aufteilung des Platzes ist perfekt an die Gegebenheiten angepasst. Soweit so gut, wenn da nicht die terracottafarbenen Bodenfliesen und die bunt gesprenkelte Arbeitsplatte gewesen wären. Anfangs haben mich die Fliesen gar nicht so sehr gestört, aber mit der Zeit (und Gestaltung der restlichen Wohnung) stachen sie mir immer mehr ins Auge. Für den Boden hatte ich mich nach einiger Recherche im Internet relativ schnell für Fliesenfolie entschieden. Diese habe ich zuerst im Gäste-WC ausprobiert und für richtig gut befunden. Somit sollten auch die Bodenfliesen in der Küche foliert werden. Was mir erst nach der Entscheidung eingefallen ist: Wir haben eine offene Küche, die in den Flur übergeht und dieser wiederum in den Eingangsbereich. Das bedeutete für mich, alles muss im gleichen Look foliert werden… Bei der Einrichtung bin ich echt ein kleiner Perfektionist und so gab es keine Kompromisse. Mein Entschluss stand fest und auch die Anzahl von 374 Fliesen hat mich nicht davon abgehalten, mein Vorhaben umzusetzen. „Mache das Beste aus dem, was Du hast!“ William Morris Schwarz trifft Vanille – oder Mut zu dunkler Farbe Als nächstes stand die Entscheidung über eine neue Arbeitsplatte an. Wir hatten erst überlegt, die alte Platte ebenfalls zu folieren oder zu ersetzen und einzulagern, damit wir sie bei einem eventuellen Auszug wieder austauschen könnten. Aber zum Glück haben wir eine supernette Vermieterin, die bei einem gemeinsamen Kaffee in unserer Küche feststellte, dass unsere Wohnung wunderschön eingerichtet sei, aber diese Arbeitsplatte ja wirklich ganz furchtbar hässlich ist. Auf meine Nachfrage, ob wir sie tauschen dürften, kam sofort die Zustimmung und der Vorschlag, doch auch gleich Spüle und Abzugshaube zu wechseln, damit der Gesamt-Look stimmt. Nachdem wir nun grünes Licht hatten, mussten wir uns “nur” noch überlegen, wie denn am Ende alles aussehen sollte. Der Rest unserer Wohnung ist in hellen Farben eingerichtet. Viel Holz, weiß und creme. Das wollte ich eigentlich in der Küche fortsetzen. Aber alles, was mir an Holzplatten gefiel, war richtig teuer oder passte einfach nicht zu unserer Küche. Und doch fiel meine erste Wahl auf eine Holzarbeitsplatte, die ungefähr unserem Tisch in der Küche gleich kam. Je länger ich jedoch darüber nachdachte, tendierte ich immer mehr zu einer einfarbigen Lösung. Aufgrund des weißen Fliesenspiegels erwogen wir eine weiße Platte. Verwarfen aber auch das relativ schnell wieder aufgrund der Empfindlichkeit (der Küchenbauer sagte uns, sofern man keine exorbitant teure Platte nimmt, kann diese schnell Flecken annehmen, die man nie wieder weg bekommt). Über mehrere Tage wälzte ich täglich den Musterkatalog, suchte etwas aus, verwarf es wieder, um dann spontan bei schwarz hängen zu bleiben.  Unsere Küche bekommt durch zwei große Dachfenster sehr viel Tageslicht und ist daher selbst an regnerischen Tagen wunderbar hell. Warum sich also nicht an etwas Dunkles wagen? Außerdem passen die Farben Vanille und Schwarz einfach super zusammen! Der Tischler war ebenso entsetzt, wie wir begeistert von unserer Wahl. Wir haben uns durchgesetzt und es keine Sekunde bereut. Pflegeleicht ist schwarz nicht, dass muss ich zugeben (man sieht jeden Fingerabdruck, Wasserfleck und das kleinste Staubkörnchen…), aber ich habe auch vorher mehrmals täglich alles abgewischt und die Optik ist es mir Wert. Vorher / Nachher Unsere Küche in den einzelnen Verwandlungsschritten. Das erste Bild zeigt den “Urzustand” beim Einzug. Im ersten Schritt wurden Arbeitsplatte, Spüle und Armatur getauscht.Zum Abschluss noch Fliesenspiegel und Fußboden poliert. Kleine Details mit großer Wirkung Nachdem nun also die Entscheidung feststand, machte ich mir Gedanken über die weitere Planung. Als erstes tauschte ich die Chromgriffe und weißen Steckdosen gegen schlichte schwarze aus. Die Wirkung war verblüffend, alles wirkte jetzt schon ganz anders. Wenn Ihr also lediglich kleine Veränderungen vornehmen möchtet (oder dürft), rate ich Euch genau das zu tun. Ihr werdet erstaunt sein, wie solche kleinen Dinge das Aussehen eines Möbels zum Besseren verändern können. Diese Erfahrung hatte ich bereits in unserer Wohnung in Hamburg gemacht, die ältere weiße Küche wirkte mit neuen Griffen fast wie eine komplett neue. Als nächstes wurde die alte Abzugshaube demontiert und durch eine neue abgeschrägte in schwarz ersetzt. So gewöhnten wir uns quasi langsam und Stück für Stück an die neue Farbe 😀  Erste kleine Schritte Der Herzmann freut sich am meisten über die neue Abzugshaube. Endlich stößt er sich nicht mehr

Minimalistisch und gemütlich wohnen

minimalistisch wohnen

-Werbung/Sponsored Post- Kann minimalistisch Wohnen gemütlich sein? Minimalistisch Wohnen bedeutet nicht, dass alles leer und ungemütlich ist. Es befinden sich einfach nur Dinge in den Räumen, die man tatsächlich benötigt und wirklich schön findet oder mag. Gemütlichkeit entsteht nicht durch Fülle, sondern die verwendeten Materialien und letztendlich die Bewohner selbst. Mit der richtigen Auswahl an Möbeln und Dekostücken wird das Heim trotz freier Flächen wohnlich.  Schon öfter habe ich gehört: “Wie machst Du das bloß, dass bei Dir nichts rumliegt, ich habe dafür viel zu viel Kram.” Kram haben wir auch, aber eben nur den, den wir wirklich benötigen. Und der ist in Schränken außer Sichtweite verstaut, sticht also nicht sofort ins Auge. Außerdem wirkt eine Umgebung gleich ruhiger und aufgeräumter, wenn es leere Flächen und Wände gibt, man also nur wenige Stücke dekoriert und dabei einem Farbkonzept treu bleibt. Bei uns ist es auch absolut nicht so, dass wir mit einem Koffer umziehen könnten oder pro Raum nur drei Möbelstücke haben. Minimalistisch bedeutet nicht leer! Aber es ist übersichtlich in unserer Wohnung, nicht zu viele Möbel und wenige Dekostücke. Alles, was wir besitzen hat eine Verwendung, passt zusammen und erfreut uns, wenn wir es sehen. Und genau das ist für mich minimalistisches Wohnen. „Habe nichts in deinem Haus, von dem Du nicht glaubst, dass es nützlich oder schön ist.“ William Morris Ein einheitliches Farbkonzept in der Wohnung wirkt harmonisch und aufgeräumt Ich persönlich favorisiere vorwiegend helle Farben und natürliche Materialien, weil ich es dezent und zurückhaltend mag. Für meinen Geschmack lassen sie Räume luftig erscheinen und selbst größere Möbelstücke wirken nicht erdrückend. Damit will ich nicht sagen, dass eine farbenfrohe Wohnung keinen Charme hat! Wer es bunt mag, wird unsere Einrichtung sicherlich fade und langweilig finden. Kräftige Töne in verschiedenen Nuancen können ebenfalls eine Harmonie ergeben, nur eben etwas lebhafter als Naturtöne. In unserer Wohnung herrschen die Farben creme, beige und grau vor mit einigen Akzenten in Schwarz. Die größeren Möbelstücke sind aus hellem Holz oder weiß, damit sie nicht so sehr in den Vordergrund rücken. Wir kombinieren also quasi den Skandistil mit Minimalismus. Deko wähle ich gerne in neutralen Farben, damit sie in jedes Zimmer passen. Wenn mir ein Stück z. B. im Wohnzimmer nicht mehr gefällt, lässt es mein Herz vielleicht im Gästezimmer höher schlagen und findet dort einen neuen Platz. Genauso habe ich es auch schon mit Möbeln gemacht. Unser antiquarischer Stuhl im Eingangsbereich stand früher im Schlafzimmer. Dort hatte ich ihn mir irgendwann übergesehen, jetzt liebe ich ihn wieder. Bevor man ein neues Möbel- oder Dekostück kauft, kann man einfach mit den vorhandenen Dingen ein wenig Herumprobieren und hat plötzlich das Gefühl eines neuen Zimmers, ohne einen Cent dafür ausgegeben zu haben. Mininamlistisch Wohnen bedeutet auch Mut zu freien Flächen Egal, ob wir eine große Wohnung mit viel Platz oder eine kleine mit geringerem Platzangebot bewohnt haben, eins war mir immer wichtig: Viel freie Fläche. Das ist nicht nur praktisch beim Putzen, auch wirkt jeder Raum größer, wenn es Freiflächen zwischen den Möbelstücken gibt. Schon als Kind mochte ich keine vollgestellten Räume, sie wirkten auf mich immer irgendwie erdrückend. Natürlich sollte Stauraum vorhanden sein, den brauchen wir alle für die kleinen und größeren Dinge des täglichen (oder selteneren) Bedarfs. Aber Minimalismus bedeutet ja auch, sich auf weniger zu beschränken und so sollte jeder, der minimalistisch wohnen oder leben möchte, sich fragen, brauche ich wirklich alles, was ich besitze? Glaubt mir, da fällt einiges schon bei der ersten Aufräumaktion raus und schon ist Platz gewonnen, der für die notwendigen Dinge genutzt werden kann. Vielleicht benötigt Ihr zukünftig sogar ein oder zwei Schränke weniger, um Dinge zu verstauen und schon habt Ihr freie Fläche in der Wohnung gewonnen. Worauf wir bei unserer Möbelauswahl achten Bei der Auswahl unserer Möbel haben wir sehr darauf geachtet, dass sie nicht nur schön aussehen, sondern auch für unsere Bedürfnisse genau passend sind. Unsere Kleiderschränke z. B. haben wir bewusst groß gewählt, damit dort wirklich alles hinein passt, was wir an Kleidung besitzen und sie nicht an verschiedenen Orten in der Wohnung verteilt ist, weil an dem eigentlichen Ort nicht genügend Platz vorhanden ist. Im Schlafzimmer bewahren wir unsere täglichen Kleidungsstücke in drei deckenhohen Schränken á einem Meter auf. Im oberen Bereich finden auch noch unsere Reisetaschen und meine drei Handtaschen ihren Platz. In dem kleinen asiatischen Schrank ist unsere Bettwäsche und zwei Wolldecken (für gemütliche Sofaabende) verstaut. Unterwäsche und Socken befinden sich in den beiden Schubladenkommoden (hier hat jeder von uns seine eigene). Die Jacken und Mäntel hängen in einem kleineren Schrank im Arbeitszimmer. Dieses grenzt direkt an den Eingangsbereich und so können wir uns vor dem Verlassen des Hauses die passende Jacke heraussuchen ohne dafür durch die ganze Wohnung zu laufen. Im Wohnbereich haben wir bewusst auf große Schränke verzichtet. Eine Anrichte unter dem Fernseher und ein kleiner Schrank reichen uns hier völlig aus. Hier bewahre ich meine Vasen, Gläser, Tischdecken und Duftkerzen auf. In der Kaminkonsole finden unsere CDs Platz. Wir hören tatsächlich noch “analog” Musik, auch wenn ich eine Playlist auf dem Handy habe, muss ich die lange vorhandenen Tonträger unserer Lieblingsbands nicht wegschmeißen, denn z. B. beim Bügeln spiele ich sie regelmäßig ab. Das größte Möbelstück in diesem Raum ist unser supergemütliches Loungesofa. Wir haben die Größe bewusst gewählt, weil man darauf so wunderbar lümmeln kann und wir gemütliche Fernsehabende lieben. Den Esstisch hätte ich lieber nicht im Wohnzimmer stehen, aber in dieser Wohnung ist woanders leider kein Platz dafür. Durch die Glasplatte ist er nicht so dominant wie ein Holztisch und weil wir ihn wirklich häufig nutzen, darf er bleiben. Unser Gästezimmer ist gleichzeitig mein Büro. Auch hier gibt es wenige funktionale Möbel und eine klare Struktur. Ein Schrank für Ordner und Büroartikel reicht aus. Dazu ein kleinerer mit Schubladen für Stifte und mein Handarbeitszubehör. In dem Kleiderschrank bewahren wir unsere Jacken und Mäntel auf. Das Sofa lässt sich zum Bett ausklappen, ist aber auch zum Sitzen sehr gemütlich. In dem Bettkasten bewahren wir die Decken, Kissen und Handtücher für unsere Gäste auf. Mein Sekretär

Möbel online kaufen, ja oder nein?

Möbel online kaufen

(-Werbung-) Online Shopping wird immer beliebter und dieser Trend macht auch beim Möbelkauf keine Ausnahme. Aber ist es wirklich sinnvoll, Einrichtungsgegenstände online zu kaufen oder ist es besser, sich die Stücke vor Ort anzusehen? Was ist, wenn mir das Möbelstück nicht gefällt, an dem vorgesehenen Platz nicht gut aussieht oder eine andere Qualität als erwartet hat? Wie ist es mit den Rückgabemöglichkeiten oder der Garantieleistung? All das sind Fragen, die ich mir vor dem Onlinekauf überlegen und in dem jeweiligen Shop recherchieren sollte. Die meisten Onlineshops gewähren eine 30-tägige Rückgabe und die handelsübliche Garantiezeit. Die Frage ist nur, will ich ein gekauftes Sofa wirklich wieder abholen lassen und eventuell für längere Zeit ohne Sitzmöbel wohnen? Heute ist es leider keine Seltenheit, dass die Lieferung größerer Möbel bis zu 12 Wochen dauern kann. Diese Zeit müsste ich dann im Notfall irgendwie überbrücken (notfalls mit dem Gästesofa oder den Balkonmöbeln 😉 ) Außerdem ist es natürlich auch sinnvoll, den stationären Handel zu unterstützen. Wirklich schade wäre es, wenn wir alle nur noch online kaufen und die Geschäfte vor Ort irgendwann nicht rentabel sind und vom Markt verschwinden. Vor- und Nachteile beim Online Shopping Wenn man nicht so zentral wohnt, dass viele Einkaufsmöglichkeiten quasi vor der Tür liegen, sind es oftmals weite Weg, um in das nächstgelegene Geschäft zu gelangen. Wir leben auf dem Land und müssen für einen Bummel durch ein Möbelgeschäft einige Kilometer zurücklegen. Wenn man das nur an einem Wochenende machen kann, weil man unter der Woche arbeitet, ist es schon ziemlich stressig, weil viele andere Menschen den gleichen Gedanken haben. Einen “freien” Verkäufer zu finden, der auch noch die Zeit hat, sich einem länger zu widmen, gestaltet sich an einem Samstag eher schwierig. Und in Ruhe “Probesitzen” oder “liegen” ist auch nicht unbedingt möglich, wenn schon drei andere Kaufinteressierte das selbe Objekt in Augenschein genommen haben. Da ist es wesentlich entspannter und gemütlicher auf dem eigenen Sofa zu sitzen und sich durch die Onlineangebote zu klicken. Einige Hersteller bieten ihre Möbel sogar nur online an, man kann sie in keinem Geschäft kaufen und ist somit gezwungen sie quasi unbesehen zu kaufen. Aber wenigstens kann man im Internet mittlerweile begehrte Designstücke kaufen und sich liefern lassen. Vor einigen Jahren war es ein großer Aufwand schöne Stücke von z. B. skandinavischen Designern überhaupt zu bekommen. Diesen Punkt sehe ich als großen Vorteil beim Online Shopping. Dass ich die Möglichkeit habe, Dinge, die ich sonst nicht bekomme, trotzdem kaufen zu können. Auch habe ich schon einige Stücke im Geschäft nicht mehr erhalten, online waren sie aber noch verfügbar. Ein ganz klarer Nachteil ist für mich das fehlende Einkaufserlebnis. Und damit meine ich das tolle Gefühl, etwas anzufassen, die Struktur zu fühlen, mit anderen Dingen zu vergleichen, mir vorzustellen, wie es in unsere Wohnung passt, es zu Hause auszupacken und hinzustellen.  Ich kann nicht beurteilen, was umwelttechnisch besser ist, Online- oder Vor-Ort-Shopping. Denke aber, dass es von der Logistik her keinen allzu großen Unterschied macht, ob ich mir etwas direkt nach Hause liefern lasse oder mir das Geschäft nach dem Kauf die Ware bringt. Aber auf jeden Fall kann für den Onlinekauf unser Auto stehen bleiben, was ja auch einen gewissen Umweltvorteil bietet. Meine Erfahrungen beim Online Shopping Wie ich in einem meiner letzten Beiträge schon einmal geschrieben hatte, war eine unserer Erfahrungen beim Onlineshopping eher negativ. Wir hatten uns in ein Sofa eines großen Versandhandels verliebt und dieses nach mehrmaligem Überprüfen der Maße, reiflicher Überlegung, Abwägung und Hinzunahme eines virtuellen Einrichtungsassistenten schließlich bestellt. Die 14 Wochen Lieferzeit beeindruckten uns nicht, wir hatten ja noch unser altes im Wohnzimmer stehen. Bei der Lieferung wurde die alte Couch kostenlos zur Entsorgung mitgenommen. Also eigentlich alles super einfach. Nur leider merkten wir recht schnell, dass wir mit dem schönen neuen Teil nicht glücklich wurden. Es sah wunderschön aus, genau wie auf der Abbildung! War aber leider sehr hart gepolstert, hatte viel zu glatten rutschigen Stoff und im Endeffekt total unbequem. Nicht einmal der Hund fühlte sich wohl darauf 😀 Wir entschieden uns schließlich, es zurück zu geben und ein anderes Modell in einem Möbelhaus vor Ort zu kaufen. Die Rückgabe verlief absolut problemlos, da wir uns noch in den ersten 30 Tagen nach Kauf befanden. Aber damit waren wir nun 14 Wochen ohne Sitzgelegenheit im Wohnzimmer (das war noch zu Coronazeiten!). Wir behalfen uns mit dem Schlafsofa aus dem Gästezimmer, was jedoch für die lange Zeit aufgrund der relativ kleinen Sitzfläche mehr schlecht als recht funktionierte. Als das neue Sofa endlich da war, mussten wir uns sofort wieder davon verabschieden, weil es nicht durch die Eingangstür passte. Die Verkäuferin hatte schlichtweg vergessen, uns darauf hinzuweisen, dass es einen kostenlosen Vor-Ort-Service gab, der genau dieses Problem hätte ausschließen können. Zu unserem Glück wurde uns das positiv ausgelegt und wir erhielten den gesamten Kaufpreis erstattet. Das ist in der Regel nicht so, denn bei lokalen Geschäften gibt es keine 30-tägige Rückgabefrist für Großmöbel, die in der Regel extra angefertigt werden und die Kaufpreiserstattung ist ebenfalls freiwillig. Wäre der Verkäuferin nicht der Fehler unterlaufen, hätten wir gerade mal 50 Prozent des Geldes zurückerhalten. Nur ein Sitzmöbel hatten wir nun trotzdem nicht. Zu allem Überfluss belief sich die Lieferzeit aller anderen Modelle, die uns in dem Einrichtungshaus gefielen, auf mittlerweile mehr als 20 Wochen (Corona!) Das verleitete mich dazu, nochmals einen Onlinekauf zu wagen, denn ich hatte einen Shop entdeckt, der bestimmte Möbel auf Lager hatte und innerhalb von 8 Tagen liefern konnte. Tatsächlich hielt der Shop sein Versprechen und die Lieferung erfolgte prompt. Allerdings war es leider leicht defekt, hatte einen Fehler im Stoff (an unsichtbarer Stelle) und ließ sich in der Mitte nicht zusammenstecken (stand trotzdem fest und rutschte dank Kabelbindern nicht auseinander).  Der Kundenservice antwortete prompt und bot unkompliziert die Erstattung eines akzeptablen Teilbetrages an, wenn wir es denn trotzdem behalten wollten. Das Angebot nahmen wir gerne an und immerhin blieb es ein Jahr bei uns. Dann war es so durchgesessen, dass wir uns wieder trennen mussten. Unser jetziges Sofa haben wir wieder im Einzelhandel

Think big – Wandbilder im XL Format

Bei der Auswahl unserer Bilder haben wir uns in dieser Wohnung bewusst Zeit gelassen. Denn ich finde, Bilder müssen einen finden und nicht umgekehrt. Jedes Mal, wenn ich gezielt nach etwas für eine bestimmte Wand gesucht habe, wurde ich nicht fündig oder landete bei irgendwelchen Kompromissen, die gerade verfügbar waren, mir ganz gut gefielen und irgendwie zu unserem Stil passten. Dementsprechend war ich dann mit unserer Wandgestaltung mehr oder weniger zufrieden, jedoch nie rundum glücklich. Als ich es dann aufgab, die Wohnung  zwingend sofort perfekt gestaltet und dekoriert haben zu wollen, sondern lieber darauf zu vertrauen, dass das perfekte Stück irgendwann in mein Leben treten würde, fand ich nach und nach (oder sie mich) für jeden Raum das passende Bild. “Das Geheimnis der Kunst liegt darin, dass man nicht sucht, sondern findet.” Pablo Picasso Mut zur Größe – Wandbilder im XL Format Bis vor einiger Zeit hatten wir Bilderwände mit vielen gerahmten Fotografien in verschiedenen Größen. Das fand ich eine zeitlang sehr schön und freute mich über die Erinnerungen, die ich mit den einzelnen Bildern verband. Was mich jedoch immer störte, war zum einen das ziemlich aufwendige Staubwischen der einzelnen Rahmen und zum anderen das ewige wieder Geraderücken, weil sich einzelne Bilder auf dem Nagel verschoben hatten. Bilderleisten wären eine gute Lösung gewesen, aber dazu kam es dann nicht mehr, weil ich, wie oben schon geschrieben, nicht mehr auf Teufel komm raus, die Wohnung fertig dekorieren, sondern auf das eine fantastische Stück warten wollte. Außerdem passen wenige große Dinge besser zu meinem minimalistischen Wohngefühl als viele kleinere. Einige Wandobjekte im XL Format hatten wir bereits in Schlafzimmer und Flur hängen. Damit konnte ich mich sehr gut identifizieren und so sollten auch die restlichen Wandbilder eher groß ausfallen. Lieber ein oder zwei Hingucker als viele einzelne. So halte ich es auch bei der Deko und bin bisher sehr glücklich mit dieser Entscheidung. Eingangsbereiche eignet sich gut für große Kunst Besonders schön finde ich es, beim Betreten einer Wohnung von Kunst “begrüßt” zu werden. Egal wo ich hinkomme, als erstes fällt mein Blick auf die Wände und wenn dort schöne oder ungewöhnliche Bilder hängen, erfreut mich das jedes Mal. Unser Eingangsbereich hat, genau wie Flur und Küche, sehr hohe Decken mit offenen Balken. Die Deckenhöhe von teilweise fast fünf Metern schrie fast nach großen Kunstwerken. Dennoch war ich mir lange unsicher, ob ich wirklich “groß denken” wollte. Ein bisschen hatte ich die Sorge, von der Größe erschlagen zu werden. Auch konnte ich mich nicht entscheiden, ob es nun ein bunter Eyecatcher werden oder  lieber dezent und neutral sein sollte. Im Endeffekt haben wir beides miteinander kombiniert. Das Bild mit dem breiten Rahmen ist von Flur zur Flur mit umgezogen, dazu gesellten sich jetzt zwei Leinwände mit Schattenfugenrahmen in weiß / beige / braun. Die Idee, gleiche Bilder im Doppelpack zu hängen, stieß bei dem einen oder anderen (besonders dem Herzmann 🙂 ) auf Unverständnis und Kritik. Auch ich hatte das so noch nie gemacht und war mir bis zum Schluss nicht ganz sicher, ob es eine gute Entscheidung war. Aber als die beiden Bilder dann an ihrem Platz hingen, bereute ich den Entschluss keine Sekunde. Die Bilder sind eigentlich ein Querformat, ich habe sie im Hochformat gehängt und zusätzlich das eine Bild umgedreht, so ergibt sich ein ganz anderer Blickwinkel und schon sehen sie nicht mehr identisch aus.  Große Wandbilder geben auch kleinen Räumen einen Wow-Effekt Im Schlafzimmer mag ich es nicht überladen. Hier möchte ich zur Ruhe kommen und somit soll auch die Wanddeko nicht zu unruhig sein. Das dreiteilige Wandbild aus Metall war ein absoluter Zufallsfund auf Ebay Kleinanzeigen. Es passt mit seinen 100 x 100 cm perfekt über das Bett und das Motiv (eine asiatische Glücksmünze) gut zum restlichen Stil des Zimmers. Sofort beim Betreten des eher kleinen Raums bleibt der Blick an dem Bild hängen, das gefällt mir besonders gut. Und trotz der Größe erschlägt es einen nicht, sondern fügt sich in das Gesamtbild ein. Bevor ich ein Bild endgültig aufhänge, probiere ich es in verschiedenen Räumen aus und teste die Wirkung, die es dort auf mich hat. Bevor dieses Stück hier seinen Platz gefunden hat, hing eines unserer Flurbilder über dem Bett. Das war auch schön, aber so fühlt es sich stimmiger an. Auch ein schmaler Flur mag große Bilder Wir haben zwei Flure in unserer Wohnung, wovon einer relativ lang aber schmal ist und in die offene Küche übergeht. Er hat, genau wie der Eingangsbereich sehr hohe Decken mit offenen Balken und Dachfenstern, die viel Licht hereinlassen. Schon bei der Besichtigung der Wohnung wusste ich, dass in dem langen Flur zu Küche unsere asiatischen Wandobjekte hängen werden. Sie begleiten uns schon viele Jahre, aber so gut wie hier sind sie noch nie zur Geltung gekommen. Es wirkt fast wie in einer Galerie oder Kunstausstellung und ich liebe es seit der ersten Sekunde. Mit den jetzigen Lampenschirmen und dem neuen Fußboden ist es sogar noch einmal stimmiger geworden. Der zweite Flur zwischen Wohn- und Schlafzimmer ist kurz und hat eine niedrige Deckenhöhe. Durch die große Doppeltür zum Balkon kommt aber viel Licht herein. Nach dem Einzug hatte ich hier eine Bilderwand mit vielen kleineren Rahmen in verschiedenen Größen eingerichtet. Aber so richtig glücklich war ich u. a. aus oben genannten Gründen damit nicht. Ich mag es ja gerne schlicht und strukturiert. Durch die vielen einzelnen Rahmen wirkte die Wand auf mich immer unruhig. Der Banksy, den ich zufällig in einem Pin auf Pinterest entdeckte, harmoniert farblich hervorragend mit den Gräsern und Holzschalen auf dem weißen Regal. Und obwohl ich sonst eher schlichte Bilder mag, sprach mich das Motiv irgendwie an. Dennoch habe ich einige Wochen gebraucht, um mich darauf einzulassen. Aber jetzt kann ich meine Zweifel gar nicht mehr verstehen, es passt einfach. Bilder und Wände Ton in Ton? Ja klar! Bei uns hängen im Wohnzimmer beige strukturierte Leinwände auf  beiger Wandfarbe. Und das ist alles andere als langweilig! So eine Kombi wirkt edel und zurückhaltend, also genau passend zu meinem minimalistischen Grundgedanken. Auch hier habe

Gäste WC Makeover mit Fliesenfolie

Gäste WC Makeover mit Fliesenfolie

(-Werbung / Affiliate Links-) Das Projekt Fliesenfolie steht schon länger auf meiner To Do Liste. Unsere Bodenfliesen sind (außer im Badezimmer) Terracotta, was jetzt nicht unbedingt zu meinen Lieblingsfarben zählt und auch keine Harmonie mit dem Rest der Einrichtung bildet. Ich mag halt lieber Holz, weiß und grau. Außerdem haben einige Fliesen schon kleinere und größere Macken von unseren Vormietern, die teilweise wirklich auffallen. Da man in einer Mietwohnung aber nun mal nicht so einfach den Fliesenboden rausschlagen und neu fliesen kann, war ich auf der Suche nach einer anderen Lösung. Die Türen wollte ich nicht kürzen, somit fielen Laminat und Vinylboden ebenfalls aus. Mit Möbelfolie habe ich schon einige gute Erfahrungen gemacht, konnte mir aber nicht vorstellen, dass sie für Fußböden geeignet ist. Nach einigen Recherchen im Internet und den sozialen Medien bin ich schließlich auf Folie speziell für Fußböden gestoßen. Diese ist besonders strapazierfähig, wasser- und abriebfest. Um auszuprobieren, wie es funktioniert und ob die Folie wirklich hält, was der Hersteller verspricht, nahm ich mir als erstes unser kleines Gäste WC vor. Hier hatten wir im letzten Jahr schon einige kleinere Veränderungen vorgenommen und ich hätte eigentlich sogar ganz gut mit dem Terracottaton leben können. Da ich aber nun ohnehin vor hatte, etwas zu verändern, startete ich einfach in diesem Raum. Die Auswahl der passenden Fliesenfolie Zwei verschiedene Anbieter für Fliesenfolie habe ich im Internet gefunden. Der eine schied aufgrund des exorbitant teuren Preises allerdings sofort wieder aus. Bei Resimdo (*) bin ich schließlich hängen geblieben, da mir nicht nur die Vielzahl an Farben und Designs, sondern auch das Preis-Leistungs-Verhältnis gut gefielen. Außerdem gibt es hier die Möglichkeit für ein kleines Entgelt Muster der einzelnen Folien zu bestellen. Das würde ich übrigens auch jedem dringend empfehlen, der so ein Projekt in der Planung hat. Die Bilder auf der Homepage vermitteln zwar einen guten ersten Eindruck, Haptik und Farbe kann man jedoch erst richtig einschätzen, wenn man das Material in der Hand hält. Uns war von vornherein klar, dass es eine Holzoptik werden soll. Insgesamt fünf Muster habe ich mir zuschicken lassen, diese dann auf verschiedene Fliesen geklebt und einige Tage auf mich wirken lassen. Nach einer Woche hatten wir unseren klaren Favoriten gefunden. Entschieden haben wir uns für einen helleren Farbton mit deutlich fühlbarer Struktur (Solvit Dark) (*). Das lässt die Fliesen wirklich nach Holz aussehen. Außerdem ist der etwas rauere Untergrund perfekt für unseren Hund, der auf den glatten Fliesen öfters weggerutscht ist. Messen und Planen Nachdem wir die passende Folie ausgesucht hatten, ging es an das Messen und Zählen der Fliesen. Bei Resimdo gibt es die Möglichkeit, das genaue Maß der Fliesen zuschneiden zu lassen, was auch wirklich perfekt funktioniert. Dazu misst man die Fliese mit der Rundung von Rand zu Rand und gibt das Maß in mm auf der Homepage ein. Dann noch die Anzahl der Fliesen und das Programm ermittelt den endgültigen Preis inklusive Zuschnitt. Natürlich kann man die Folien auch am Stück ohne Zuschnitt bestellen. Das spätere Zuschneiden ist dann aber wirklich sehr aufwändig, wie ich aus eigener Erfahrung berichten kann. Bei den halben Fliesen habe ich mich gegen einen Zuschnitt entschieden und einfach entsprechend mehr von den ganzen Fliesen bestellt. Dies war für mich eine reine Preisfrage, weil für jedes Maß eine Zuschnittpauschale in Höhe von EUR 9,90 fällig wird. Bei drei verschiedenen Fliesengrößen summiert sich das recht schnell. Und so habe ich statt 25 Fliesenaufklebern 35 bestellt und diese hinterher selbst auf das entsprechende Maß geschnitten. Das Zählen der Fliesen ging im minikleinen Gäste WC übrigens sehr schnell und einfach. In unserem langen Flur mit offener Küche (mein nächstes Projekt) war es dann nicht mehr ganz so easy. Die Gesamtzahl von 367 zu ermitteln, hat einige Anläufe gebraucht, weil ich mich ständig verzählt habe 😀 Aber dazu schreibe ich in einem nächsten Beitrag mehr. Für das Folieren benötigt man dann noch folgendes Zubehör: Eine Heißluftpistole, einen Rakel und Entfetter. Die Heißluftpistole hatten wir bereits, Rakel (*) und Reiniger (*) habe ich gleich mit bestellt. Der Spezialreiniger ist nötig, damit die Folie später wirklich auf den Fliesen hält und da ich kein Risiko eingehen wollte, habe ich direkt den von Resimdo genommen. Mit dem Rakel streicht man die Luftblasen aus der Folie und drückt sie gleichzeitig auf dem Untergrund fest. Fliesenfolie aufbringen und versiegeln Einige Tage später kam das Material gut verpackt bei uns an und ich konnte es kaum abwarten mit dem Folieren zu beginnen. Gleich zu Beginn stellte ich fest, dass es zwar mehr Arbeit macht als ich dachte, aber auch, dass die Fliesenfolie sich wirklich kinderleicht verarbeiten lässt. Wichtig ist die gründliche Reinigung der zu beklebenden Oberfläche vor dem Folieren. Dazu nimmt man am besten den speziellen Entfetter, dieser entfernt alle Rückstände und nur so kann die Folie anschließend richtig haften. Ich habe unsere Bodenfliesen vorsichtshalber zuerst grundgereinigt und dann noch einmal mit dem Entfetter jede Fliese direkt vor dem Folieren abgewischt. Die Folie hatte anschließend sofort eine gute Haftung, ließ sich aber dennoch zum Korrigieren vorsichtig wieder ablösen. Das Aufbringen ist denkbar einfach. Man setzt die Folie an einer Seite gerade an, hält sie mit einer Hand fest und streicht dann langsam mit der anderen Hand oder dem Rakel Stück für Stück alles fest, bis die Fliese bedeckt ist. Anschließend noch mit dem Finger die Kanten und Ecken gut andrücken, anschließend mit der Heißluftpistole am Rand entlang gehen und die Folie mit dem Finger fest anstreichen. Zum Versiegeln und für die Wasserfestigkeit zum Abschluss noch einmal mit der Heißluftpistole rundherum gehen. Jetzt kann ihr der normale Gebrauch, wie Saugen und Wischen, nichts mehr anhaben . Da niemand eine richtige Überschwemmung im Bad haben möchte, sollte das auch völlig ausreichend sein. Komplett neuer Look mit Fliesenfolie Genial einfach und einfach genial Vorher Alte Terracotta Fliesen Nachher Fliesenbordüre und Bodenfliesen in Holzoptik Fazit: Fliesenfolie ist definitiv auch für Bodenfliesen geeignet Mein DIY Projekt habe ich bereits im letzten Jahr kurz vor Weihnachten fertiggestellt. In der Zwischenzeit wurde das Gäste WC natürlich mehrfach benutzt, gesaugt und gewischt. Ich habe mich beim Putzen bewusst nicht vorgesehen,

Das war mein Jahr 2022

Mein Jahr 2022

Mal wieder ist ein Jahr vergangen und ich frage mich, wo die Zeit geblieben ist. Manchmal kommt es mir so vor, als würden die Tage schneller vergehen je älter ich werde. Gerade freute man sich noch über die ersten wärmenden Sonnenstrahlen im Frühling, schon holt man die Kisten mit Weihnachtsdeko wieder hervor und dann ist auch schon wieder alles vorbei. 2022 war nicht so ereignisreich wie 2021, hat es aber doch hier und da in sich gehabt. Wir haben, wie immer, das Beste aus allem gemacht, uns nicht unterkriegen lassen und die schönen Momente in vollen Zügen genossen. Unser Jahr 2022 in Kurzfassung Wie immer gab es gute und schlechte Momente. Wobei ich sagen muss, dass dieses Mal nur wenig wirklich Dramatisches passiert ist. Anfang des Jahres lief alles gut und reibungslos. Einen Kraftakt habe ich im Januar mit den letzten Arbeiten in der Wohnung meiner Mutter und der anschließenden Übergabe  hinter mich gebracht. Aber damit konnte ich das Thema abschließen und nach vorne blicken. Diese Wohnung war eine echte Herausforderungen, soooo viel Kram…. Das hat mich aber auch wieder darin bestärkt, meinem minimalen Weg weiter zu folgen und sogar noch mehr zu intensivieren. Im Frühjahr haben wir unseren Balkon auf Vordermann gebracht. Vor uns wurde anscheinend niemals der Holzboden richtig gereinigt und so habe ich eine Woche damit zugebracht, Moos und Schmutz von den Bohlen zu entfernen. Keine schöne Arbeit kann ich Euch sagen. Als Sonnenschutz gibt es nun auch ein Sonnensegel mit Seilspanntechnik. Eine Supersache, die ich für innenliegende unbedachte Balkone oder Terrassen nur wärmsten empfehlen kann! Neue Pflanzen haben auch ihren Platz gefunden und jetzt bin ich rundum zufrieden. Auch in unserem kleinen Garten hat sich noch etwas getan. Hier haben wir einen Pavillon mit Seilspannsegel auf der Terrasse montiert und einige neue Dekostücke in den Steinbeeten platziert. Ich glaube, jetzt ist hier alles komplett und wir werden unseren Outdoorbereich nächstes Jahr nur noch genießen. So schön und ruhig die erste Jahreshälfte verlief, kam es dann im Spätsommer leider wieder mal ziemlich dicke.  Im Juli mussten wir uns nach einem neuen Job für den Herzmann umschauen. Eigentlich hatten wir gedacht und gehofft, dass er in der letzten Firma bis zur Rente bleiben könnte. Das war leider nicht so, die Arbeitsbedingungen verschlechterten sich dermaßen, dass ein Jobwechsel unausweichlich war. Zum Glück fand er sehr schnell einen neuen Arbeitgeber und konnte Anfang September seinen neuen Job antreten. Der Jobwechsel beinhaltete jedoch auch, dass wir ein zweites Auto anschaffen mussten, da in der neuen Firma kein Firmenwagen gestellt wird. Auf dem Land sind wir leider auf einen fahrbaren Untersatz angewiesen, da die öffentlichen Verkehrsmittel eher unregelmäßig verkehren. Aber alles hat ja bekanntlich zwei Seiten und so sehr uns die zusätzliche Ausgabe auch geärgert hat, habe ich mir jetzt einen langgehegten Traum erfüllt. Ein Fiat 500 Cabrio. In dieses Auto habe ich mir schon verliebt, als es vor vielen Jahren auf den Markt kam, habe aber aus Gründen der Vernunft (zu teuer, zu wenig Platz) darauf verzichtet, es in Erwägung zu ziehen. Als Zweitwagen für Einkäufe und gelegentliche andere Fahrten ist es aber perfekt und ich freue mich jedes Mal, wenn ich es auf dem Parkplatz stehen sehe oder darin fahre. Es ist kein Neuwagen und er hat einige Kilometer runter, aber so top gepflegt, wie er ist, wird er mich die nächsten Jahre sicher treu begleiten. Leider war die Jobsituation des Herzmannes nicht das Schlimmste in diesem Jahr. Mit dem Tod meiner Schwiegermutter Anfang August kam der größte Schicksalsschlag. Bereits einige Monate vorher verschlechterte sich ihr gesundheitlicher Zustand nach einem Schlaganfall. Zusätzlich erhielt sie noch die Diagnose Parkinson. Bei jedem Besuch merkte ich, wie sie mehr der Lebensmut verließ. Ein letztes Mal haben wir einen schönen gemeinsamen Nachmittag zwei Wochen vor Ihrem Tod verbracht. Das hat sie noch sichtlich genossen und danach anscheinend für sich beschlossen, dass es jetzt genug sei. Einen Tag nach ihrem Geburtstag ist sie friedlich eingeschlafen. Mein Schwiegervater, dessen Alzheimer-Demenz weiter fortgeschritten ist, hat das Ganze zum Glück relativ gut verkraftet. Er sucht nicht nach ihr und vermisst sie auch nicht. Eine neue Aufgabe hat er in der Anlage und Pflege der Hochbeeten der Seniorenresidenz gefunden. Ich hoffe, dass er dazu noch länger in der Lage ist. Seine körperliche Konstitution ist bis auf die Verwirrtheit noch recht gut. Mein Blog bekam einen neuen Namen Zu guter Letzt gab es noch eine Veränderung auf meinem Blog. Nach reiflichem Überlegen kam ich zu dem Schluss, dass der Name Mrs. Squirrel nicht mehr zu mir passt und schreibe nun weiter unter The Organized Coziness. An den Inhalten ändert sich wenig, der Schwerpunkt wird zukünftig etwas mehr auf dem Bereich Interieur und Einrichtung liegen. Ideen und Vorhaben in unserer Wohnung für das kommende Jahr Für 2023 habe ich bereits ein paar Dinge in der Planung. Zum einen stehen einige Veränderungen in unserer Küche an. Es wird keine komplett neue geben, da die vorhandene zum einen zur Wohnung gehört und außerdem noch sehr gut erhalten ist. Farblich entspricht sie ebenfalls meinem Geschmack. Ausgetauscht werden die Arbeitsplatte, Spüle, Armatur und Abzugshaube. Außerdem habe ich mich für neue Griffe entschieden. Auch wird die Rückwand neu gestaltet. Da der Raum durch die Dachfenster sehr hell ist und ich dunkle Farben in Kombi mit dem vanillegelb sehr schön finde, haben wir uns für schwarz entschieden. Die Abzugshaube wurde bereits ersetzt und die Griffe habe ich auch schon getauscht. Nächsten Samstag kommen die Tischler und bauen den Rest ein. Ich freue mich schon sehr auf das Ergebnis und werde Euch, wenn alles fertig ist, darüber berichten. Das nächste große Vorhaben ist die Folierung unserer Bodenfliesen in Flur und Gäste-WC. Das Terracotta mag ich einfach nicht leiden, es hat mich am Anfang nicht so sehr gestört, aber mittlerweile kann ich es nicht mehr sehen. Außerdem passt es so gar nicht zum Rest der Wohnung. Da wir aber hier zur Miete wohnen und somit nicht einfach die Fliesen rausreißen können, habe ich lange über eine andere Lösung nachgedacht. Diese habe ich nun gefunden, die alten Fliesen werden

Weihnachtskekse backen – Burgenländer Plätzchen

Burgenländer Plätzchen

Bevor die Zeit bis Weihnachten zu knapp wird, habe ich diese Woche noch einmal den Backofen angeheizt und Burgenländer Plätzchen gebacken. Vor Baiser habe ich echten Respekt, weil er mir noch nie richtig gelungen ist. Vor vielen Jahren hatte ich schon einmal einen Versuch gestartet und die Kekse sahen auch wirklich gut aus. Aber leider nur von Außen… Innen war die Baisermasse zu einem harten klebrigen Klumpen zusammen geschmolzen und das Ganze war ungenießbar. Burgenländer Plätzchen süß und fruchtig Im Sommer durfte ich die gut gehütete Rezeptesammlung meiner Schwiegermama in Besitz nehmen. Leider kann sie selbst schon seit einigen Jahren nicht mehr selbst backen. Jetzt führe ich die Tradition mit ihren Rezepten weiter. Diese Plätzchen hatten es mir sofort angetan und ich wollte unbedingt versuchen, doch noch einmal einen richtigen Baiser herzustellen. Ich habe mich genauestens an die Angaben und Anweisungen gehalten und tatsächlich sind wunderbar zarte “Häubchen” entstanden. Dieses Mal auch im Inneren perfekt. Da ich keinen Blumenausstecher besitze, habe ich einen einfachen runden verwendet. So haben die Kekse zwar keine Blütenform, sehen aber trotzdem schön aus. Die Rezepte für meine anderen Weihnachtskekse findet Ihr hier: VanillekipferlKokosmakronenMarzipantalerTraumstückeNougatstangenLinzer Plätzchen Ich wünsche Euch einen schönen dritten Advent! Rezept für Weihnachtskekse – Burgenländer Plätzchen Köstliche Kekse mit Baiser und Marmelade Teile diesen Beitrag Das könnte Dir auch gefallen: All Post Balkon und Garten Deko und Wohnen Do it yourself Hundeleben Lieblingsrezepte Lieblingsshops Menschenleben Strickprojekte Uncategorized Lieblingsrezepte4. Dezember 2022 Weihnachtskekse backen – Vanillekipferl Weiterlesen Lieblingsrezepte12. Dezember 2021 Weihnachtskekse Teil 1: Bärentatzen Weiterlesen Lieblingsrezepte14. Dezember 2020 Weihnachtsbäckerei Teil 2 Traumstücke Weiterlesen Schreibe einen Kommentar Antworten abbrechen Du bist angemeldet als theorganizedcoziness. Dein Profil bearbeiten. Abmelden? Erforderliche Felder sind mit * markiert Recipe Rating Message*  Ja, füge mich zu der Mailingliste hinzu! Δ Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

Weihnachtskekse backen – Vanillekipferl

Vanillekipferl

Weihnachtskekse gehören für mich genauso zur Vorweihnachtszeit wie ein Adventskranz und Weihnachtsdeko. Jedes Jahr kurz vor dem ersten Advent hole ich die Dekokartons aus dem Keller und meinen Rezepteordner aus dem Schrank. Wenn die Wohnung dann weihnachtlich dekoriert ist, geht es ans Backen unserer Lieblingskekse. Dieses Mal neu dabei sind Vanillekipferl. Eigentlich wollte ich schon im letzten Jahr machen, bin aber dann doch nicht mehr dazu gekommen. Daher standen sie jetzt als erstes auf der Liste und bevor ich andere Kekse in den Ofen geschoben habe, wurden die Kipferl gebacken. Weihnachtskekse wie damals bei meiner Omi Das Rezept stammt von meiner Großmutter und ich hatte ein bisschen Sorge, dass meine Kekse anders schmecken würden als ihre, die ich als Kind so geliebt habe. Aber anscheinend habe ich alles richtig gemacht, denn sie sind perfekt und beim ersten Bissen war ich quasi wieder fünf Jahre alt und schleckte mir anschließend den Puderzucker von den Fingern. Zum Glück hat der Teig für eine große Dose leckerer Kipferl gereicht. Aber so gut wie sie schmecken, sind sie bestimmt bald alle aufgegessen und ich muss kurz vor Weihnachten noch einmal für Nachschub sorgen 😉 Alle Keksdosen sind jetzt gut gefüllt Und da ich schon einmal den Ofen vorgeheizt hatte, musste ich selbstverständlich auch noch unsere anderen “Weihnachtsklassiker” backen. Wir haben nun einen kleinen Vorrat an Marzipantalern, Kokosmakronen und Traumstücken. Die Rezepte für die anderen Kekse findet Ihr hier: KokosmakronenMarzipantalerTraumstücke Ich wünsche Euch einen schönen zweiten Advent! Rezept für Weihnachtskekse – Vanillekipferl Leckere kleine Kipferl mit süßem Vanillegeschmack Teile diesen Beitrag Das könnte Dir auch gefallen: All Post Lieblingsrezepte Lieblingsrezepte15. Dezember 2022 Weihnachtskekse backen – Burgenländer Plätzchen Weiterlesen Lieblingsrezepte4. Dezember 2022 Weihnachtskekse backen – Vanillekipferl Weiterlesen Lieblingsrezepte18. Dezember 2021 Weihnachtskekse Teil 2: Nougatstangen Weiterlesen

Monologe mit dem Franzosen

Monologe mit dem Franzosen

Ja, ich führe ausgiebige Gespräche mit unserem Hund. Genau genommen sind es eher Monologe in denen ich ihm die Welt um uns herum und wichtige Vorkommnisse erkläre. Und damit meine ich keine getarnten Selbstgespräche, nein, es sind Themen, die für den Franzosen relevant und durchaus interessant sind. Ich finde es wichtig, dass er versteht, warum dies oder jenes passiert und Dinge sich verändern. Auf zufällig anwesende Mitmenschen mag dies befremdlich wirken und so manches Mal entstehen durchaus kuriose Situationen. Aber, einem Kind erklärt man schließlich auch die Welt, wenn es Fragen stellt. Gut, ich gebe zu, Diego fragt nicht sonderlich viel, aber er schaut interessiert und das sagt mir, er will mehr erfahren. Monologe zu elementaren und interessanten Dinge Da war zum Beispiel dieses Gartentor, welches am Vortag mit seiner grünen abgeblätterten Farbe wenig ansprechend aussah, nun aber in frischen Weiß erstrahlte. Der Franzose blieb irritiert davor stehen und schaute mich fragend an. Daraus ergab sich folgender Monolog: “Ja Schatz, gestern war es noch grün. Aber die Hausbewohner haben sich gedacht, es bräuchte mal einen neuen Anstrich, damit es wieder schön aussieht. Und da haben sie es weiß gestrichen. Schau, der Zaun ist auch schon fast fertig. Das sieht doch viel schöner aus jetzt.” Der Hund verstand und ging beruhigt weiter. Hinter dem Zaun erklang die Stimme des Hausbesitzers: “Genau so ist es gewesen.” Durch die Zwischenräume der Zaunlatten konnte ich sein belustigtes Grinsen deutlich sehen. Leicht errötet spornte ich mein felliges Kind an, schnell weiterzugehen und “schlich” mich von dannen. Unser Fellfreund weiß mittlerweile auch ganz genau, was ein Gatter ist und welchen Zweck es erfüllt. Genau wie ich keine Koppel betrete, deren Gatter geschlossen ist, tut er es auch nicht mehr. Denn ich habe ihm erklärt, dass sich dort entweder andere Tiere aufhalten, die ihr grünes Wohnzimmer nicht mit ihm teilen möchten oder aber der Bauer dort gerade Gras für Heu wachsen lässt, durch das man nicht durchläuft oder geschweige denn sein Häufchen hineinsetzt. Auch frisch gepflügte Felder sind tabu, denn der Hund weiß, jeder Pfotentritt hinterlässt Spuren und könnte der jungen Saat schaden. Einer unserer benachbarten Landwirte kommentierte diese Information unlängst mit einem Räuspern und verhaltenem Nicken. Ich hatte zu spät bemerkt, dass er auf seinem Trecker saß und der Motor abgestellt war. Die leicht hochgezogene Augenbraue werte ich in diesem Zusammenhang mit der Verwunderung, dass Stadtmenschen so etwas wissen. Seht Ihr auch so, oder? Diese elementaren Dinge habe ich ihm bei Spaziergängen durch unsere ländliche Natur wortreich erklärt und anschaulich dargestellt. Und ich bin mir sicher, ihn jedes einzelne Mal mit meinen Worten erreicht zu haben. Die verstehenden und interessierten Blicke sprachen quasi Bände.Sicherlich ist da auch ein gehöriger Respekt vor großen Kühen mit spitzen Hörnern und blökenden Schafen dabei. Und ein klares Nein beim Abbiegen auf ein verbotenes Terrain helfen bestimmt ebenfalls. Aber ganz tief in seinem kleinen Gehirn verarbeitete er auch jede erhaltene Information. Da bin ich mir sicher! Im Übrigen ist mir die Meinung unseres Hundes auch in alltäglichen Dingen sehr wichtig. So gehe ich nicht aus dem Haus, ohne ihn zu meinem Outfit zu befragen. Passen die Farben zusammen, sieht die Mama gut darin aus? Leider äußert er sich nie definitiv für oder gegen meine Auswahl. Ich gehe davon aus, er möchte keinen Stress. Männer denken ja oftmals, alles, was sie sagen, würde falsch ankommen. Es ist ja auch nicht so, dass ich alleine solche Monologe führe Sehr beruhigend finde ich, dass nicht nur ich mit unserem Hund menschliche Gespräche führe. Nahezu täglich erlebe ich Ähnliches bei anderen Tierhaltern. Und dabei ist es völlig egal, ob es sich um Frauen auf der Gassirunde, gestandene Männer oder Halter von Gebrauchshunden handelt. Im Grunde sind sie alle gleich, sie reden einfach drauflos, ohne Rücksicht auf geltende Maßstäbe zur Tierkommunikation. Ein ehemaliger Nachbar (groß, breite Schultern, stark tätowiert und für Fremde etwas respekteinflößend) erklärte letzt seiner Amerikanischen Bulldogge, warum er nicht zu dicht an der Straße laufen sollte. “Komm mal hierher zu mir mein Schatz. Du darfst nicht so dicht an die Straße, das habe ich Dir doch schon erklärt. Schau, da fahren die Autos ganz schnell vorbei und das ist ganz schön gefährlich.” (Stellt Euch dazu bitte eine Stimme in hohem, weichem Singsang vor) Eine liebe Gassibekanntschaft maßregelte ihren Bolonka Rüden mit den folgenden Worten nachdem er losstürmte, um unseren Franzosen zu begrüßen: “Du kannst doch nicht einfach über die Straße laufen. Und dann auch noch ohne links und rechts zu gucken. Wie oft habe ich Dir das schon gesagt!” Unseren Revierjäger traf ich letzt beim Tierarzt. Dabei hatte er zwei seiner Jagdhunde, die älteste Dame und den jüngsten Welpen aus seinem Rudel. Nachdem der Kleine die Ältere über längere Zeit nervte, sagte er zu ihm: “Hey Junior, lass mal Oma in Ruhe. Du weißt doch, sie hat Rückenschmerzen.” Und schließlich die allabendliche Unterhaltung zwischen Herzmann und Franzosen: “Ja, der Papa ist zu Hause. War echt stressig heute bei mir. Und wie war Dein Tag so? Erzähl mal.” Natürlich brauchen Hunde klare Grenzen und Befehle Sicherlich weiß ich durch den Besuch zahlreicher Trainingsstunden in der Hundeschule, dass ein Hund gerne klare strukturierte Anweisungen und Regeln befolgt. Also zumindest bevorzugt… Das Befolgen steht, zumindest bei Besitzern einer Bulldogge, immer noch auf einem anderen Stück Papier. So ein Franzose nimmt eher den Befehl wahr, denkt kurz (oder auch länger) darüber nach und entscheidet dann, ob es jetzt sinnvoll ist, diesen zu befolgen. Und ganz klar darf Diego nicht gänzlich machen, was er möchte. Es gibt bestimmte Grundsätze, die er definitiv sofort und ohne nachzudenken zu befolgen hat. Dazu gehören die Abrufbarkeit, wenn er ohne Leine läuft oder ein strenges “Aus”, wenn er zu übermütig wird oder Dinge in die kleine Schnauze nimmt, die dort definitiv nicht rein gehören. Das haben wir lange geübt und es funktioniert zu 98 % einwandfrei. Die 2 % gestehe ich ihm zu, immerhin ist er ja auch nur ein Mensch, wenn auch im Fellkleid. Aber mal ganz ehrlich, es macht doch auch viel mehr Spaß, Dinge zu erklären, als sie

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