(LEBEN) Das war mein Jahr 2022

Mein Jahr 2022

Mal wieder ist ein Jahr vergangen und ich frage mich, wo die Zeit geblieben ist. Manchmal kommt es mir so vor, als würden die Tage schneller vergehen je älter ich werde. Gerade freute man sich noch über die ersten wärmenden Sonnenstrahlen im Frühling, schon holt man die Kisten mit Weihnachtsdeko wieder hervor und dann ist auch schon wieder alles vorbei. 2022 war nicht so ereignisreich wie 2021, hat es aber doch hier und da in sich gehabt. Wir haben, wie immer, das Beste aus allem gemacht, uns nicht unterkriegen lassen und die schönen Momente in vollen Zügen genossen. Unser Jahr 2022 in Kurzfassung Wie immer gab es gute und schlechte Momente. Wobei ich sagen muss, dass dieses Mal nur wenig wirklich Dramatisches passiert ist. Anfang des Jahres lief alles gut und reibungslos. Einen Kraftakt habe ich im Januar mit den letzten Arbeiten in der Wohnung meiner Mutter und der anschließenden Übergabe  hinter mich gebracht. Aber damit konnte ich das Thema abschließen und nach vorne blicken. Diese Wohnung war eine echte Herausforderungen, soooo viel Kram…. Das hat mich aber auch wieder darin bestärkt, meinem minimalen Weg weiter zu folgen und sogar noch mehr zu intensivieren. Im Frühjahr haben wir unseren Balkon auf Vordermann gebracht. Vor uns wurde anscheinend niemals der Holzboden richtig gereinigt und so habe ich eine Woche damit zugebracht, Moos und Schmutz von den Bohlen zu entfernen. Keine schöne Arbeit kann ich Euch sagen. Als Sonnenschutz gibt es nun auch ein Sonnensegel mit Seilspanntechnik. Eine Supersache, die ich für innenliegende unbedachte Balkone oder Terrassen nur wärmsten empfehlen kann! Neue Pflanzen haben auch ihren Platz gefunden und jetzt bin ich rundum zufrieden. Auch in unserem kleinen Garten hat sich noch etwas getan. Hier haben wir einen Pavillon mit Seilspannsegel auf der Terrasse montiert und einige neue Dekostücke in den Steinbeeten platziert. Ich glaube, jetzt ist hier alles komplett und wir werden unseren Outdoorbereich nächstes Jahr nur noch genießen. So schön und ruhig die erste Jahreshälfte verlief, kam es dann im Spätsommer leider wieder mal ziemlich dicke.  Im Juli mussten wir uns nach einem neuen Job für den Herzmann umschauen. Eigentlich hatten wir gedacht und gehofft, dass er in der letzten Firma bis zur Rente bleiben könnte. Das war leider nicht so, die Arbeitsbedingungen verschlechterten sich dermaßen, dass ein Jobwechsel unausweichlich war. Zum Glück fand er sehr schnell einen neuen Arbeitgeber und konnte Anfang September seinen neuen Job antreten. Der Jobwechsel beinhaltete jedoch auch, dass wir ein zweites Auto anschaffen mussten, da in der neuen Firma kein Firmenwagen gestellt wird. Auf dem Land sind wir leider auf einen fahrbaren Untersatz angewiesen, da die öffentlichen Verkehrsmittel eher unregelmäßig verkehren. Aber alles hat ja bekanntlich zwei Seiten und so sehr uns die zusätzliche Ausgabe auch geärgert hat, habe ich mir jetzt einen langgehegten Traum erfüllt. Ein Fiat 500 Cabrio. In dieses Auto habe ich mir schon verliebt, als es vor vielen Jahren auf den Markt kam, habe aber aus Gründen der Vernunft (zu teuer, zu wenig Platz) darauf verzichtet, es in Erwägung zu ziehen. Als Zweitwagen für Einkäufe und gelegentliche andere Fahrten ist es aber perfekt und ich freue mich jedes Mal, wenn ich es auf dem Parkplatz stehen sehe oder darin fahre. Es ist kein Neuwagen und er hat einige Kilometer runter, aber so top gepflegt, wie er ist, wird er mich die nächsten Jahre sicher treu begleiten. Leider war die Jobsituation des Herzmannes nicht das Schlimmste in diesem Jahr. Mit dem Tod meiner Schwiegermutter Anfang August kam der größte Schicksalsschlag. Bereits einige Monate vorher verschlechterte sich ihr gesundheitlicher Zustand nach einem Schlaganfall. Zusätzlich erhielt sie noch die Diagnose Parkinson. Bei jedem Besuch merkte ich, wie sie mehr der Lebensmut verließ. Ein letztes Mal haben wir einen schönen gemeinsamen Nachmittag zwei Wochen vor Ihrem Tod verbracht. Das hat sie noch sichtlich genossen und danach anscheinend für sich beschlossen, dass es jetzt genug sei. Einen Tag nach ihrem Geburtstag ist sie friedlich eingeschlafen. Mein Schwiegervater, dessen Alzheimer-Demenz weiter fortgeschritten ist, hat das Ganze zum Glück relativ gut verkraftet. Er sucht nicht nach ihr und vermisst sie auch nicht. Eine neue Aufgabe hat er in der Anlage und Pflege der Hochbeeten der Seniorenresidenz gefunden. Ich hoffe, dass er dazu noch länger in der Lage ist. Seine körperliche Konstitution ist bis auf die Verwirrtheit noch recht gut. Mein Blog bekam einen neuen Namen Zu guter Letzt gab es noch eine Veränderung auf meinem Blog. Nach reiflichem Überlegen kam ich zu dem Schluss, dass der Name Mrs. Squirrel nicht mehr zu mir passt und schreibe nun weiter unter The Organized Coziness. An den Inhalten ändert sich wenig, der Schwerpunkt wird zukünftig etwas mehr auf dem Bereich Interieur und Einrichtung liegen. Ideen und Vorhaben in unserer Wohnung für das kommende Jahr Für 2023 habe ich bereits ein paar Dinge in der Planung. Zum einen stehen einige Veränderungen in unserer Küche an. Es wird keine komplett neue geben, da die vorhandene zum einen zur Wohnung gehört und außerdem noch sehr gut erhalten ist. Farblich entspricht sie ebenfalls meinem Geschmack. Ausgetauscht werden die Arbeitsplatte, Spüle, Armatur und Abzugshaube. Außerdem habe ich mich für neue Griffe entschieden. Auch wird die Rückwand neu gestaltet. Da der Raum durch die Dachfenster sehr hell ist und ich dunkle Farben in Kombi mit dem vanillegelb sehr schön finde, haben wir uns für schwarz entschieden. Die Abzugshaube wurde bereits ersetzt und die Griffe habe ich auch schon getauscht. Nächsten Samstag kommen die Tischler und bauen den Rest ein. Ich freue mich schon sehr auf das Ergebnis und werde Euch, wenn alles fertig ist, darüber berichten. Das nächste große Vorhaben ist die Folierung unserer Bodenfliesen in Flur und Gäste-WC. Das Terracotta mag ich einfach nicht leiden, es hat mich am Anfang nicht so sehr gestört, aber mittlerweile kann ich es nicht mehr sehen. Außerdem passt es so gar nicht zum Rest der Wohnung. Da wir aber hier zur Miete wohnen und somit nicht einfach die Fliesen rausreißen können, habe ich lange über eine andere Lösung nachgedacht. Diese habe ich nun gefunden, die alten Fliesen werden

Wohnen | Neuer Look im Homeoffice

Neuer Look im Homeoffice

(-Werbung/Affiliate Links-) Kennt Ihr das, wenn ein Raum eigentlich fertig eingerichtet ist, Euch aber irgendetwas stört? So ging es mir mit meinem Homeoffice. Dieses Zimmer ist nicht nur zum Arbeiten gedacht, sondern eher ein Multifunktionsraum. Neben meinem Arbeitszimmer nutzen wir ihn auch gleichzeitig als Gästezimmer. Manchmal bezeichne ich ihn auch liebevoll als meinen Hobby(t)raum, weil ich hier ungestört an meinem Blog schreiben, mein Strickzubehör verstauen und gemütlich mit Freundinnen auf dem Sofa lümmeln kann. Ich mochte mein Homeoffice, aber es war noch nicht optimal Erste Einrichtungsversuche nahm ich schon an unserem letzten Wohnort vor. Dort ergriff aus bisher unerklärlichen Gründen eine leicht angehauchte rosa Phase Besitz von mir. Was mich da geritten hat, weiß ich auch nicht genau. Das ist mir noch nie im Leben passiert, gefallen mir doch eher monochrome oder natürliche Farben. Den Anfang machte ein gestrickter Kissenbezug in Altrosa (die Wolle war bei meiner Mutter übrig und wegschmeißen wollte ich sie nicht). Danach nahm das (aus heutiger Sicht) Elend seinen Lauf.  Die Möbel zogen natürlich mit uns um und auch die rosa Akzente übernahm ich erst einmal in dieser Wohnung. Relativ schnell wurde mir klar, dass ich mit diesem Farbkonzept keinesfalls auf Dauer glücklich werden würde. Die rosafarbenen Dekostücke wurden bereits vor einem Jahr entfernt und durch Naturtöne ersetzt. Den Großteil der Möbel mochte und mag ich hingegen sehr. Meinen Sekretär beispielsweise hatte ich schon in Hamburg und möchte ihn auch nicht hergeben. Auch der Kleiderschrank entspricht nach wie vor meinem Geschmack, lediglich seine Türen sind in die Jahre gekommen und sehen nicht mehr wirklich schön aus. Die Umzüge haben ihnen relativ zugesetzt, so dass einige Ecken angeschlagen sind und auch die Oberfläche hat sich im Laufe der Jahre verfärbt. Die Bücherregale sind ebenso zeitlos wie neutral (wegen der geringen Tiefe habe ich die CD Regale von Ikea (*) für meine Bücher umfunktioniert) und den von meiner Freundin geerbten Schrank liebe ich. Und das nicht nur, weil das Lackieren einige Stunden an Arbeit gekostet hat. Er ist ein wahres Platzwunder und beherbergt nach wie vor alle unsere Akten und andere benötigte Dinge. Aber dann war da dieses Schlafsofa. Eigentlich mein Traumsofa, weil cremefarben und mit dicken großen Kissen. Ich hatte es vor einigen Jahren auf Ebay Kleinanzeigen als zu verschenken entdeckt und mich gefreut wie Bolle, genau dieses gefunden zu haben. Wir hatten das gleiche Modell in unserer Ferienwohnung auf Mallorca und schon dort habe ich es geliebt. Aber anscheinend gibt es aus dieser Reihe verschiedene Ausführungen, was ich nicht wusste. Bei diesem war die Sitzfläche so schmal, dass man nicht bequem darauf sitzen, geschweige denn gemütlich lümmeln konnte. Außerdem kam für mich noch hinzu, dass es doch eher zu einer Einrichtung im Landhausstil als zu unserer passt. Schließlich war klar, das gute Stück muss weg. Lange haderte ich mit mir und konnte mich nicht entscheiden, was ich stattdessen haben wollte. Die Qual der Wahl Sofa oder Sessel Eine Sitzgelegenheit, oder besser zwei, sollten es auf jeden Fall sein. Aber, wir haben selten bis gar keinen Übernachtungsbesuch, so dass ein Schlafsofa eigentlich nicht zwingend erforderlich ist. Meine kurzfristigen Favoriten war Sessel im minimalistischen skandinavischen Design. Eine Variante vom schwedischen Möbelhaus gefiel mir besonders gut. Ebenfalls in die engere Wahl kamen gemütliche Loungesessel mit hoher Lehne und kleinem Hocker für die Füße. Aber irgendwie konnte ich mich im Endeffekt doch nicht für diese Lösungen entscheiden. Mehrere einzelne Möbelstücke bringen meines Erachtens Unruhe in den Raum, wohingegen ein einzelnes aufgeräumter und gradliniger wirkt. Zu guter Letzt habe ich mich tatsächlich wieder für ein Klappsofa (*) entschieden. Als wollte es mir eine Entscheidungshilfe geben, sprang es mir beim Probesitzen eines Sessels quasi in den Weg. Und obwohl mir dieses Modell vorher noch nie „begegnet“ war, wusste ich, das ist es. Dieses Mal in ganz schlichtem Design und einem neutralen hellen Greige.  Da ich heile Möbel aber ungern einfach so entsorge, habe ich für das alte Sofa tatsächlich noch einen Liebhaber gefunden, der ihm ein neues Heim gegeben hat. Und der Erlös aus dem Verkauf hat das Neue sogar komplett finanziert. Besser geht es nicht! Kleine Veränderungen mit großer Wirkung Für den Schrank gab es in dem Zuge neue Türen (*) in schlicht weiß und Griffe aus Leder. Jetzt sieht er ohne großen Aufwand wieder aus wie neu und wird uns noch viele Jahre begleiten. Damit der Look einheitlich bleibt, bekamen Sekretär und Aktenschrank die gleichen Ledergriffe. Den Schubladenschrank hatte ich vor längerer Zeit bereits auf Ebay Kleinanzeigen entdeckt, er ersetzt die beiden Kallaxregale, welche in die Abstellkammer umgezogen sind. Bei der Deko bin ich den Naturtönen in Verbindung mit weiß treu geblieben und habe einige wenige Stücke neu arrangiert. Vasen liebe ich in allen Variationen Und so schaute ich in meinem Fundus, der teilweise aus Erbstücken besteht, nach den passenden Stücken. Da dieser Raum hauptsächlich in weiß eingerichtet ist, konnte ich alle Vasen, die woanders nicht passen, hier dekorieren. Meine Schneiderbüste passt mit dem selbst gestrickten Dreieckstuch aus Alpakawolle sehr gut in das neue Konzept und bildet mit dem Kaktus (der auf wundersame Weise immer noch lebt und sogar größer geworden ist) nun ein neues Arrangement. Zwei Dekostücke stechen immer noch heraus. Da sie aber mit viel Erinnerungswert verbunden sind, dürfen sie bleiben und geben dem Zimmer ein paar Farbtupfer. Den Buddha habe ich von einer lieben Freundin geschenkt bekommen und die bunte Bulldogge stand bei meiner verstorbenen Mutter im Wohnzimmerschrank. Sie erinnert mich an so manchen gemeinsamen Nachmittag und ich weiß auch noch genau, wie wir sie gemeinsam ausgesucht haben. Ich habe nicht viele Stücke aus ihrer Wohnung behalten, aber der kleine Porzellanhund musste bei mir einziehen. Die neuen Stücke und das andere Farbkonzept lassen den Raum völlig anders aussehen und ich bin rundum glücklich und zufrieden. Immer wieder fasziniert es mich, wie man mit relativ wenig Aufwand und ohne ein Vermögen zu investieren einen völlig neuen Look kreieren kann. Nicht nur deshalb mag ich zeitlose Möbel  mit klaren Linien und neutrale Farben. Diese wirken auch nach längerer Zeit nicht unmodern und man sieht es sich nicht so schnell über. Jetzt

Stricken | Gästehandtuch und kleine Badematte

Gästehandtuch stricken

Endlich habe ich es einmal wieder geschafft, ein bisschen zu stricken. Bei uns war so viel los in letzter Zeit, dass andere Dinge immer Vorrang hatten und meine Nadeln ein wenig verwaist in der Schublade lagen. Wohnaccessoires stricken macht mir immer am meisten Spaß Bevor ich mich dazu durchringen kann, die Maschen für einen Pullover anzuschlagen, schaue ich lieber, was es für unseren Wohnbereich an Strickprojekten gibt. Leider ist es oft schon so gewesen, dass selbst gestrickte Kleidung am Ende nicht so aussah, wie ich es mir vorgestellt hatte bzw. an mir nicht so wirkte wie geplant. Dann war die Enttäuschung groß und viele Stunden Arbeit umsonst. Wohnaccessoires hingegen sind mir, bis auf einige wenige Ausnahmen, bisher immer gut geglückt. Ganz besonders liebe ich meine zahlreichen Hüllen für Vasen, Körbe oder Gläser. Mit einigen meiner Kissenbezügen habe ich Freundinnen beglückt, die sich sehr über die individuellen Designs gefreut haben. Einige kleine Veränderungen im Gäste-WC Schon länger hatte ich vor, unserem Gäste-WC eine etwas persönlichere Note einzuhauchen. Wir hatten vorher nie eines und so gab es auch keine Accessoires, die ich hätte einfach „hervorzaubern“ können. Die Ausstattung des Badezimmers war relativ einfach, da war alles vorhanden. Aber eben nur in einfacher Ausführung und für einen Raum ausreichend. Wir haben ein kleines Gäste-WC, das von Wand- und Bodenfliesen her völlig in Ordnung ist. Ich mag den hellen Terracottaton auch sehr gerne, besonders in der Kombination mit weiß. Was mir gar nicht gefiel waren der alte Spiegel und das Porzellanregal darunter. Das wirkte alles ein bisschen billig und oldschool. Der Spiegel hatte keinen Rahmen, sondern Metallhalter an der Ober- und Unterseite, außerdem war er an den Rändern schon etwas blind. Das sah nicht wirklich schön aus. Ich tauschte ihn gegen einen schlichten weiß gerahmten aus. Die Ablage schraubte ich ab und hatte Glück, dass der neue Spiegel die alten Bohrlöcher komplett abgedeckt, daher brauchte ich nicht spachteln. So sieht es gleich viel luftiger und schöner aus. Ebenfalls weichen musste die alte Armatur. Sie war viel zu klobig für das kleine Waschbecken. Da wir im großen Bad eine neue bekommen haben, konnte ich die alte (deutlich zartere) im Gäste-WC verwenden. Der schmale Schrank stammt aus dem Badezimmer unserer alten Wohnung und passt von der Tiefe perfekt auf den Vorsprung. Er beherbergt jetzt unsere Medikamente. Für den kleinen Raum brauche ich nicht viel Deko. Lediglich ein paar Dinge stehen jetzt auf dem Vorsprung über dem WC. Ich habe alles ganz bewusst in weiß gehalten, weil es so schön clean aussieht. Das Bild mit dem Spruch „Schön hier“ ist selbst gemacht. Ich hatte es in schwarzweiß und größerem Format einmal im Internet entdeckt und da es mir auf Anhieb gefiel, habe ich solange mit meinem Schreibprogramm gebastelt, bis die Proportionen stimmten und die Schriftfarbe zu dem Fliesenspiegel passte. Die Ecke neben dem WC sah etwas nackt aus, hier steht jetzt unsere große weiße Bodenvase. Die Äste habe ich beim Gassiegehen gesammelt und mit mattweißem Möbellack gestrichen. Badematte und Gästetuch Zu guter Letzt fehlten mir noch ein Gästehandtuch und eine Badematte. Ich hatte ich schon einmal eine Matte gestrickt, aber leider aus zu dünnem Baumwollgarn. Sie verzog sich immer und sah nach kurzer Zeit total lappig aus. Versuch macht ja bekanntlich klug und so entschied ich mich jetzt für ein Bändchengarn aus Baumwolle. Das Muster ist ein Knotenmuster, welches auf der Rückseite ganz glatt ist und auf der Vorderseite kleine Knötchen hat. Dadurch ist die Matte fest und verzieht sich nicht. Außerdem ist es ganz einfach zu stricken, es besteht aus rechten, linken und Hebemaschen. Das Gästetuch sollte auf jeden Fall die Farbe des Fliesenspiegels haben, damit es sich etwas von der weißen Wand abhebt. Eigentlich wollte ich nur weiße Streifen einstricken, hatte dann aber die Idee das Blütenmuster aus den Fliesen zu wiederholen. Es ist im Perlmutter aus reiner nicht mercersierter Baumwolle gestrickt. Das Austüfteln des Musters hat etwas Zeit in Anspruch genommen, aber im Endeffekt haben die Blüten jetzt zumindest eine gewisse Ähnlichkeit. Meine erste Idee war, das Einstrickmuster in Doubleface zu stricken. Ich fand es ganz hübsch, die Blüten auf der einen Seite in weiß und auf der anderen in terracotta zu haben. Diese Stricktechnik habe ich vorher noch nie ausprobiert. Es ist nicht schwer und hat auch ganz gut funktioniert. Aber irgendwie ist das Strickbild bei mir nicht gleichmäßig geworden, was bestimmt an der fehlenden Übung liegt. Das Gästetuch benutze ich zwar auch, aber das einfach gestrickte ist mein Favorit. Wenn Ihr in der Doubleface-Technik stricken möchtet, könnt Ihr die Strickschrift ebenfalls verwenden. Allerdings müsst Ihr dann für den Musterteil 20 Maschen extra zunehmen, da sich das Muster ansonsten zusammenzieht und schmaler ist als das restliche Gästetuch. Badematte stricken Material: 600 g Hobbii Ribbon 100 % Cotton, Color 02Stricknadeln Nr. 8 Maschenprobe: 15 M und 25 Reihen = 10 x 10 cm Maße: 60 x 60 cm Anleitung: 101 Maschen anschlagen und eine Reihe rechts verschränkt stricken. Anschließend im Knotenmuster weiter stricken. Muster:1. Reihe Randmasche, *1 M li., 1 M links abheben (Faden hinter der Arbeit weiterführen)* von * bis * wiederholen, 1 M li., Randmasche. 2. Reihe Randmasche, *1 M re. abheben (Faden vor der Arbeit weiterführen), 1 M rechts*, von * bis * wiederholen, 1 Randmasche. Die 1. und 2. Reihe stets wiederholen. Nach einigen Reihen seht Ihr, dass die eine Seite glatt und die andere noppig aussieht. Die noppige Seite ist die Oberseite. Wenn die gewünschte Höhe erreicht ist (bei mir waren das 150 Reihen) , alle Maschen rechts verschränkt fest abketten und die Fäden vernähen. Anleitung zum Download Gästetuch stricken Material: 100 g Hobbii Rainbow 100 % Baumwolle, Farbe 88 (Terrakotta)50 g Hobbi Rainbow 100 % Baumwolle Farbe weiß Stricknadeln Nr. 3 Maße: 30 cm breit, 50 cm lang 84 Maschen mit Terrakotta anschlagen und 30 Reihen im Perlmuster stricken. (1. Reihe 1 M re., 1 M li., 2. Reihe 1 M li., 1 M re., Reihen 1 und 2 wiederholen). Die erste und letzte Masche sind Randmaschen. 5 Reihen im Perlmuster in weiß stricken. 5 Reihen im Perlmuster in

Homestory | Zu Besuch bei Nicole und Tobi

Homestory Nicole und Tobi

(-Werbung/Affiliate-Links-) Hinter jeder Wohnungstür steckt eine eigene interessante Homestory. Zu sehen, wie andere Menschen wohnen hat mich schon immer fasziniert. Bereits als Kind fand ich es toll, in andere Wohnungen zu kommen und mich umzusehen. Das hat sich bis heute nicht geändert. Wenn ich im Winter Straßen entlang gehe oder fahre, schaue ich zu gerne durch die erleuchteten Fenster in Wohnungen und Häuser, um einen kleinen Blick auf die verschiedensten Einrichtungsstile zu erhaschen. Die Homestory von Nicole, Tobi + Toshi Heute darf ich mich in der geräumigen Dachgeschosswohnung von Nicole und Tobi umschauen. Die beiden wohnen hier seit Mai 2021 zusammen mit ihrem Mischlingsrüden Toshi. Liebe Nicole, erst einmal vielen Dank, dass ich über Euch und Euer Zuhause berichten darf. Erzähl mir doch erst einmal ein bisschen über Dich. Besonders interessant finde ich, dass Du Veganerin bist, aber überhaupt kein Problem damit hast, für Andere Fleisch zuzubereiten. Sehr gerne, ich freue mich, dass Du heute hier bist!  Also ich bin Nicole, 49 Jahre alt und Veganerin bin ich ja nicht richtig, sondern eher Vegetarierin, aber so vegan wie möglich. Hin und wieder mache ich Ausnahmen, wie z. B. bei Käse auf der Pizza oder auch bei Sauce Hollandaise. Bei meiner Kleidung allerdings achte ich sehr darauf, dass sie keine tierischen Anteile enthält. Aus früheren Zeiten besitze ich zwar noch Schuhe aus Leder, die ziehe ich auch an und würde sie jetzt nicht wegschmeißen, weil sie dafür noch zu gut sind. Aber kaufen würde ich keine mehr, wenn ich mal ein neues Paar brauche. Wolle vermeide ich auch, gerade Merinowolle, weil man eben nicht sicherstellen kann, dass das Tier vielleicht doch gelitten hat. Und auch Daunenkissen oder Decken besitzen wir nicht und würde ich auch nicht kaufen.  Du hast aber Recht, es macht mir nichts aus, Fleisch für andere zuzubereiten. Ich kann nicht erklären, warum das so ist. Wahrscheinlich weil ich nicht dafür verantwortlich bin, dass das Tier gestorben ist, das ist ja dann der, der es letztendlich isst. Ich will ja auch niemanden bekehren, sondern mache das alles rein für mich. Auch meinen Hund füttere ich mit Fleisch, das liegt schon eher in meiner Verantwortung. Aber Hunde sind nun einmal keine Vegetarier und er braucht diese Nahrung. Dafür habe ich ihn aus dem Tierschutz und somit dann wieder etwas zum Schutz eines Tieres getan. Lebt Ihr ansonsten auch besonders nachhaltig? Wir geben uns Mühe, so nachhaltig wie möglich zu leben, aber es könnte noch etwas besser sein. Leider haben wir immer noch zu viel Plastik im Haushalt. Ich nehme mir immer vor, gerade bei Reinigungsmitteln zu den Produkten zu greifen, die man nachfüllen kann oder diese Tabs zu kaufen, die Du in eine vorhandene Flasche geben kannst und dann einfach mit Wasser auffüllst. Aber bei dem nächsten Einkauf, wenn es mal wieder schnell gehen muss, greife ich dann doch wieder zu dem fertigen Produkt und ärgere mich hinterher. Das ist wirklich etwas, an dem wir noch arbeiten. Nun interessiert mich natürlich wer hier wohnt und warum Ihr Euch für diese Wohnung entschieden habt Wir wohnen hier seit Mai 2021 zu Dritt, mein Freund Tobi, unser Hund Toshi und ich. Tobi und ich sind hier aus zwei einzelnen Wohnungen zusammen gezogen. Vorher habe ich in einem Einzelhaus in Mollhagen und Tobi in einer Zwei-Zimmer-Wohnung in Ratekau gewohnt. Die Entscheidung hierher zu ziehen ergab sich, da wir gerne gemeinsam eine Wohnung beziehen wollten und diese Wohnung mir gehört. Bereits 1996 habe ich mit meinen Eltern zusammen dieses Haus mit zwei Wohnungen gebaut. Wir wohnen im Dachgeschoss und meine Eltern im unteren Bereich. Es gibt unten einen gemeinsamen Flur und zwei separate Wohnungstüren, so dass wir zwar gemeinsam hier leben, aber jeder seinen abgetrennten Bereich hat. Bis zum letzten Jahr hatte ich diese Wohnung vermietet, aber dann ist sie frei geworden und da mir das Haus zu groß und der Unterhalt zu teuer war, haben wir uns überlegt, hier gemeinsam einzuziehen. Das heißt, Du hast Dich vermutlich bezüglich des Wohnraums verkleinert? War es eine schwierige Entscheidung das Haus in einem  Dorf gegen eine Wohnung in einer Kleinstadt einzutauschen? Nicole lacht, oh ja, vom Platz her haben wir uns schon um einiges verkleinert. Das Haus hatte sechs Zimmer mit insgesamt 170 qm Wohnfläche und einen großen Keller. Hier wohnen wir auf 100 qm mit drei Zimmern. Die Entscheidung ist mir aber nicht schwer gefallen, denn um ein großes Haus sauber und in Schuss zu halten, muss man viel Zeit und Geld investieren. Da hat man am besten einen Haushandwerker an der Hand, der kostenlos notwendige Reparaturen erledigt, ansonsten ist das finanziell eine große Belastung. Und ganz ehrlich mache ich lieber andere Dinge in meiner Freizeit als ständig nur Hausarbeit zu erledigen. Früher, konnte ich oben wieder von vorne anfangen, wenn ich unten fertig war. Hier ist es einfacher, weil erstens alle Zimmer auf einer Ebene sind und die Grundfläche sehr viel schneller zu bewältigen ist. Das einzige, was mir hier wirklich fehlt, ist ein richtiger Kellerraum, in den man einfach mal etwas reinstellen kann, was man nicht zwingend benötigt. Was ich allerdings manchmal schon vermisse, ist der Garten. Die Arbeit dort hat mich sehr entspannt. Selbst im Herbst / Winter bei 5 oder 6 Grad habe ich mir warme Sachen angezogen und im Garten ein bisschen gewühlt und geschnippelt. Hier sitze ich halt in der Wohnung und muss mich irgendwie beschäftigen. Wir haben zwar einen Balkon, aber da ist ja nicht viel zu tun. Die Umstellung vom Dorfleben zur Kleinstadt war nicht besonders groß. Mir gefällt wirklich beides, alles hat Vor- und Nachteile. Auf dem Dorf hatte ich Eichhörnchen, Greifvögel, Rehe und viele verschiedene Insekten im Garten. Wenn ich jetzt aus dem Fenster schaue, sehe ich Tauben und Spatzen. Dafür kann ich hier alles fußläufig erreichen, gleich nebenan ist ein Supermarkt, Ärzte und Friseur sind nicht weit entfernt und auf dem Weg kann ich gleich einen kleinen Stadtbummel machen. So etwas geht auf dem Land eben nicht. Und wenn ich wirklich mal Sehnsucht nach dem ruhigen Leben in der Natur habe, fahre ich auf den

Du erhälst nach Deiner Registrierung eine Infomail sobald ein neuer Beitrag online ist.

 – Werbung auf meinem Blog – 

Einige Seiten und Beiträge auf The Organized Coziness enthalten Werbung. 
In welcher Form es auf meinem Blog werbliche Inhalte gibt, könnt ihr hier nachlesen.

 – Folge meinem Blog – 

Du erhälst nach Deiner Registrierung eine Infomail sobald ein neuer Beitrag online ist.

 – Werbung auf meinem Blog – 

Einige Seiten und Beiträge auf The Organized Coziness enthalten Werbung. 
In welcher Form es auf meinem Blog werbliche Inhalte gibt, könnt ihr hier nachlesen.