(LEBEN) Das war mein Jahr 2022

Mein Jahr 2022

Mal wieder ist ein Jahr vergangen und ich frage mich, wo die Zeit geblieben ist. Manchmal kommt es mir so vor, als würden die Tage schneller vergehen je älter ich werde. Gerade freute man sich noch über die ersten wärmenden Sonnenstrahlen im Frühling, schon holt man die Kisten mit Weihnachtsdeko wieder hervor und dann ist auch schon wieder alles vorbei. 2022 war nicht so ereignisreich wie 2021, hat es aber doch hier und da in sich gehabt. Wir haben, wie immer, das Beste aus allem gemacht, uns nicht unterkriegen lassen und die schönen Momente in vollen Zügen genossen. Unser Jahr 2022 in Kurzfassung Wie immer gab es gute und schlechte Momente. Wobei ich sagen muss, dass dieses Mal nur wenig wirklich Dramatisches passiert ist. Anfang des Jahres lief alles gut und reibungslos. Einen Kraftakt habe ich im Januar mit den letzten Arbeiten in der Wohnung meiner Mutter und der anschließenden Übergabe  hinter mich gebracht. Aber damit konnte ich das Thema abschließen und nach vorne blicken. Diese Wohnung war eine echte Herausforderungen, soooo viel Kram…. Das hat mich aber auch wieder darin bestärkt, meinem minimalen Weg weiter zu folgen und sogar noch mehr zu intensivieren. Im Frühjahr haben wir unseren Balkon auf Vordermann gebracht. Vor uns wurde anscheinend niemals der Holzboden richtig gereinigt und so habe ich eine Woche damit zugebracht, Moos und Schmutz von den Bohlen zu entfernen. Keine schöne Arbeit kann ich Euch sagen. Als Sonnenschutz gibt es nun auch ein Sonnensegel mit Seilspanntechnik. Eine Supersache, die ich für innenliegende unbedachte Balkone oder Terrassen nur wärmsten empfehlen kann! Neue Pflanzen haben auch ihren Platz gefunden und jetzt bin ich rundum zufrieden. Auch in unserem kleinen Garten hat sich noch etwas getan. Hier haben wir einen Pavillon mit Seilspannsegel auf der Terrasse montiert und einige neue Dekostücke in den Steinbeeten platziert. Ich glaube, jetzt ist hier alles komplett und wir werden unseren Outdoorbereich nächstes Jahr nur noch genießen. So schön und ruhig die erste Jahreshälfte verlief, kam es dann im Spätsommer leider wieder mal ziemlich dicke.  Im Juli mussten wir uns nach einem neuen Job für den Herzmann umschauen. Eigentlich hatten wir gedacht und gehofft, dass er in der letzten Firma bis zur Rente bleiben könnte. Das war leider nicht so, die Arbeitsbedingungen verschlechterten sich dermaßen, dass ein Jobwechsel unausweichlich war. Zum Glück fand er sehr schnell einen neuen Arbeitgeber und konnte Anfang September seinen neuen Job antreten. Der Jobwechsel beinhaltete jedoch auch, dass wir ein zweites Auto anschaffen mussten, da in der neuen Firma kein Firmenwagen gestellt wird. Auf dem Land sind wir leider auf einen fahrbaren Untersatz angewiesen, da die öffentlichen Verkehrsmittel eher unregelmäßig verkehren. Aber alles hat ja bekanntlich zwei Seiten und so sehr uns die zusätzliche Ausgabe auch geärgert hat, habe ich mir jetzt einen langgehegten Traum erfüllt. Ein Fiat 500 Cabrio. In dieses Auto habe ich mir schon verliebt, als es vor vielen Jahren auf den Markt kam, habe aber aus Gründen der Vernunft (zu teuer, zu wenig Platz) darauf verzichtet, es in Erwägung zu ziehen. Als Zweitwagen für Einkäufe und gelegentliche andere Fahrten ist es aber perfekt und ich freue mich jedes Mal, wenn ich es auf dem Parkplatz stehen sehe oder darin fahre. Es ist kein Neuwagen und er hat einige Kilometer runter, aber so top gepflegt, wie er ist, wird er mich die nächsten Jahre sicher treu begleiten. Leider war die Jobsituation des Herzmannes nicht das Schlimmste in diesem Jahr. Mit dem Tod meiner Schwiegermutter Anfang August kam der größte Schicksalsschlag. Bereits einige Monate vorher verschlechterte sich ihr gesundheitlicher Zustand nach einem Schlaganfall. Zusätzlich erhielt sie noch die Diagnose Parkinson. Bei jedem Besuch merkte ich, wie sie mehr der Lebensmut verließ. Ein letztes Mal haben wir einen schönen gemeinsamen Nachmittag zwei Wochen vor Ihrem Tod verbracht. Das hat sie noch sichtlich genossen und danach anscheinend für sich beschlossen, dass es jetzt genug sei. Einen Tag nach ihrem Geburtstag ist sie friedlich eingeschlafen. Mein Schwiegervater, dessen Alzheimer-Demenz weiter fortgeschritten ist, hat das Ganze zum Glück relativ gut verkraftet. Er sucht nicht nach ihr und vermisst sie auch nicht. Eine neue Aufgabe hat er in der Anlage und Pflege der Hochbeeten der Seniorenresidenz gefunden. Ich hoffe, dass er dazu noch länger in der Lage ist. Seine körperliche Konstitution ist bis auf die Verwirrtheit noch recht gut. Mein Blog bekam einen neuen Namen Zu guter Letzt gab es noch eine Veränderung auf meinem Blog. Nach reiflichem Überlegen kam ich zu dem Schluss, dass der Name Mrs. Squirrel nicht mehr zu mir passt und schreibe nun weiter unter The Organized Coziness. An den Inhalten ändert sich wenig, der Schwerpunkt wird zukünftig etwas mehr auf dem Bereich Interieur und Einrichtung liegen. Ideen und Vorhaben in unserer Wohnung für das kommende Jahr Für 2023 habe ich bereits ein paar Dinge in der Planung. Zum einen stehen einige Veränderungen in unserer Küche an. Es wird keine komplett neue geben, da die vorhandene zum einen zur Wohnung gehört und außerdem noch sehr gut erhalten ist. Farblich entspricht sie ebenfalls meinem Geschmack. Ausgetauscht werden die Arbeitsplatte, Spüle, Armatur und Abzugshaube. Außerdem habe ich mich für neue Griffe entschieden. Auch wird die Rückwand neu gestaltet. Da der Raum durch die Dachfenster sehr hell ist und ich dunkle Farben in Kombi mit dem vanillegelb sehr schön finde, haben wir uns für schwarz entschieden. Die Abzugshaube wurde bereits ersetzt und die Griffe habe ich auch schon getauscht. Nächsten Samstag kommen die Tischler und bauen den Rest ein. Ich freue mich schon sehr auf das Ergebnis und werde Euch, wenn alles fertig ist, darüber berichten. Das nächste große Vorhaben ist die Folierung unserer Bodenfliesen in Flur und Gäste-WC. Das Terracotta mag ich einfach nicht leiden, es hat mich am Anfang nicht so sehr gestört, aber mittlerweile kann ich es nicht mehr sehen. Außerdem passt es so gar nicht zum Rest der Wohnung. Da wir aber hier zur Miete wohnen und somit nicht einfach die Fliesen rausreißen können, habe ich lange über eine andere Lösung nachgedacht. Diese habe ich nun gefunden, die alten Fliesen werden

(BACKEN) Weihnachtskekse backen – Burgenländer Plätzchen

Kekse Burgenländer Plätzchen

Bevor die Zeit bis Weihnachten zu knapp wird, habe ich diese Woche noch einmal den Backofen angeheizt und Burgenländer Plätzchen gebacken. Vor Baiser habe ich echten Respekt, weil er mir noch nie richtig gelungen ist. Vor vielen Jahren hatte ich schon einmal einen Versuch gestartet und die Kekse sahen auch wirklich gut aus. Aber leider nur von Außen… Innen war die Baisermasse zu einem harten klebrigen Klumpen zusammen geschmolzen und das Ganze war ungenießbar. Burgenländer Plätzchen süß und fruchtig Im Sommer durfte ich die gut gehütete Rezeptesammlung meiner Schwiegermama in Besitz nehmen. Leider kann sie selbst schon seit einigen Jahren nicht mehr selbst backen. Jetzt führe ich die Tradition mit ihren Rezepten weiter. Diese Plätzchen hatten es mir sofort angetan und ich wollte unbedingt versuchen, doch noch einmal einen richtigen Baiser herzustellen. Ich habe mich genauestens an die Angaben und Anweisungen gehalten und tatsächlich sind wunderbar zarte „Häubchen“ entstanden. Dieses Mal auch im Inneren perfekt. Da ich keinen Blumenausstecher besitze, habe ich einen einfachen runden verwendet. So haben die Kekse zwar keine Blütenform, sehen aber trotzdem schön aus. Die Rezepte für meine anderen Weihnachtskekse findet Ihr hier: VanillekipferlKokosmakronenMarzipantalerTraumstückeNougatstangenLinzer Plätzchen Ich wünsche Euch einen schönen dritten Advent! Rezept für Weihnachtskekse – Burgenländer Plätzchen Köstliche Kekse mit Baiser und Marmelade Teile diesen Beitrag Das könnte Dir auch gefallen: All Post Balkon und Garten Deko und Wohnen Do it yourself Hundeleben Lieblingsrezepte Lieblingsshops Menschenleben Strickprojekte Uncategorized Lieblingsrezepte4. Dezember 2022 Weihnachtskekse backen – Vanillekipferl Weiterlesen Lieblingsrezepte12. Dezember 2021 Weihnachtskekse Teil 1: Bärentatzen Weiterlesen Lieblingsrezepte14. Dezember 2020 Weihnachtsbäckerei Teil 2 Traumstücke Weiterlesen Schreibe einen Kommentar Antworten abbrechen Du bist angemeldet als theorganizedcoziness. Dein Profil bearbeiten. Abmelden? Erforderliche Felder sind mit * markiert Recipe Rating Message*  Ja, füge mich zu der Mailingliste hinzu! Δ Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

Weihnachtskekse backen – Vanillekipferl

Vanillekipferl

Weihnachtskekse gehören für mich genauso zur Vorweihnachtszeit wie ein Adventskranz und Weihnachtsdeko. Jedes Jahr kurz vor dem ersten Advent hole ich die Dekokartons aus dem Keller und meinen Rezepteordner aus dem Schrank. Wenn die Wohnung dann weihnachtlich dekoriert ist, geht es ans Backen unserer Lieblingskekse. Dieses Mal neu dabei sind Vanillekipferl. Eigentlich wollte ich schon im letzten Jahr machen, bin aber dann doch nicht mehr dazu gekommen. Daher standen sie jetzt als erstes auf der Liste und bevor ich andere Kekse in den Ofen geschoben habe, wurden die Kipferl gebacken. Weihnachtskekse wie damals bei meiner Omi Das Rezept stammt von meiner Großmutter und ich hatte ein bisschen Sorge, dass meine Kekse anders schmecken würden als ihre, die ich als Kind so geliebt habe. Aber anscheinend habe ich alles richtig gemacht, denn sie sind perfekt und beim ersten Bissen war ich quasi wieder fünf Jahre alt und schleckte mir anschließend den Puderzucker von den Fingern. Zum Glück hat der Teig für eine große Dose leckerer Kipferl gereicht. Aber so gut wie sie schmecken, sind sie bestimmt bald alle aufgegessen und ich muss kurz vor Weihnachten noch einmal für Nachschub sorgen 😉 Alle Keksdosen sind jetzt gut gefüllt Und da ich schon einmal den Ofen vorgeheizt hatte, musste ich selbstverständlich auch noch unsere anderen „Weihnachtsklassiker“ backen. Wir haben nun einen kleinen Vorrat an Marzipantalern, Kokosmakronen und Traumstücken. Die Rezepte für die anderen Kekse findet Ihr hier: KokosmakronenMarzipantalerTraumstücke Ich wünsche Euch einen schönen zweiten Advent! Rezept für Weihnachtskekse – Vanillekipferl Leckere kleine Kipferl mit süßem Vanillegeschmack Teile diesen Beitrag Das könnte Dir auch gefallen: All Post Lieblingsrezepte Lieblingsrezepte15. Dezember 2022 Weihnachtskekse backen – Burgenländer Plätzchen Weiterlesen Lieblingsrezepte4. Dezember 2022 Weihnachtskekse backen – Vanillekipferl Weiterlesen Lieblingsrezepte18. Dezember 2021 Weihnachtskekse Teil 2: Nougatstangen Weiterlesen

Monologe mit dem Franzosen

Monologe mit dem Franzosen

Ja, ich führe ausgiebige Gespräche mit unserem Hund. Genau genommen sind es eher Monologe in denen ich ihm die Welt um uns herum und wichtige Vorkommnisse erkläre. Und damit meine ich keine getarnten Selbstgespräche, nein, es sind Themen, die für den Franzosen relevant und durchaus interessant sind. Ich finde es wichtig, dass er versteht, warum dies oder jenes passiert und Dinge sich verändern. Auf zufällig anwesende Mitmenschen mag dies befremdlich wirken und so manches Mal entstehen durchaus kuriose Situationen. Aber, einem Kind erklärt man schließlich auch die Welt, wenn es Fragen stellt. Gut, ich gebe zu, Diego fragt nicht sonderlich viel, aber er schaut interessiert und das sagt mir, er will mehr erfahren. Monologe zu elementaren und interessanten Dinge Da war zum Beispiel dieses Gartentor, welches am Vortag mit seiner grünen abgeblätterten Farbe wenig ansprechend aussah, nun aber in frischen Weiß erstrahlte. Der Franzose blieb irritiert davor stehen und schaute mich fragend an. Daraus ergab sich folgender Monolog: „Ja Schatz, gestern war es noch grün. Aber die Hausbewohner haben sich gedacht, es bräuchte mal einen neuen Anstrich, damit es wieder schön aussieht. Und da haben sie es weiß gestrichen. Schau, der Zaun ist auch schon fast fertig. Das sieht doch viel schöner aus jetzt.“ Der Hund verstand und ging beruhigt weiter. Hinter dem Zaun erklang die Stimme des Hausbesitzers: „Genau so ist es gewesen.“ Durch die Zwischenräume der Zaunlatten konnte ich sein belustigtes Grinsen deutlich sehen. Leicht errötet spornte ich mein felliges Kind an, schnell weiterzugehen und „schlich“ mich von dannen. Unser Fellfreund weiß mittlerweile auch ganz genau, was ein Gatter ist und welchen Zweck es erfüllt. Genau wie ich keine Koppel betrete, deren Gatter geschlossen ist, tut er es auch nicht mehr. Denn ich habe ihm erklärt, dass sich dort entweder andere Tiere aufhalten, die ihr grünes Wohnzimmer nicht mit ihm teilen möchten oder aber der Bauer dort gerade Gras für Heu wachsen lässt, durch das man nicht durchläuft oder geschweige denn sein Häufchen hineinsetzt. Auch frisch gepflügte Felder sind tabu, denn der Hund weiß, jeder Pfotentritt hinterlässt Spuren und könnte der jungen Saat schaden. Einer unserer benachbarten Landwirte kommentierte diese Information unlängst mit einem Räuspern und verhaltenem Nicken. Ich hatte zu spät bemerkt, dass er auf seinem Trecker saß und der Motor abgestellt war. Die leicht hochgezogene Augenbraue werte ich in diesem Zusammenhang mit der Verwunderung, dass Stadtmenschen so etwas wissen. Seht Ihr auch so, oder? Diese elementaren Dinge habe ich ihm bei Spaziergängen durch unsere ländliche Natur wortreich erklärt und anschaulich dargestellt. Und ich bin mir sicher, ihn jedes einzelne Mal mit meinen Worten erreicht zu haben. Die verstehenden und interessierten Blicke sprachen quasi Bände.Sicherlich ist da auch ein gehöriger Respekt vor großen Kühen mit spitzen Hörnern und blökenden Schafen dabei. Und ein klares Nein beim Abbiegen auf ein verbotenes Terrain helfen bestimmt ebenfalls. Aber ganz tief in seinem kleinen Gehirn verarbeitete er auch jede erhaltene Information. Da bin ich mir sicher! Im Übrigen ist mir die Meinung unseres Hundes auch in alltäglichen Dingen sehr wichtig. So gehe ich nicht aus dem Haus, ohne ihn zu meinem Outfit zu befragen. Passen die Farben zusammen, sieht die Mama gut darin aus? Leider äußert er sich nie definitiv für oder gegen meine Auswahl. Ich gehe davon aus, er möchte keinen Stress. Männer denken ja oftmals, alles, was sie sagen, würde falsch ankommen. Es ist ja auch nicht so, dass ich alleine solche Monologe führe Sehr beruhigend finde ich, dass nicht nur ich mit unserem Hund menschliche Gespräche führe. Nahezu täglich erlebe ich Ähnliches bei anderen Tierhaltern. Und dabei ist es völlig egal, ob es sich um Frauen auf der Gassirunde, gestandene Männer oder Halter von Gebrauchshunden handelt. Im Grunde sind sie alle gleich, sie reden einfach drauflos, ohne Rücksicht auf geltende Maßstäbe zur Tierkommunikation. Ein ehemaliger Nachbar (groß, breite Schultern, stark tätowiert und für Fremde etwas respekteinflößend) erklärte letzt seiner Amerikanischen Bulldogge, warum er nicht zu dicht an der Straße laufen sollte. „Komm mal hierher zu mir mein Schatz. Du darfst nicht so dicht an die Straße, das habe ich Dir doch schon erklärt. Schau, da fahren die Autos ganz schnell vorbei und das ist ganz schön gefährlich.“ (Stellt Euch dazu bitte eine Stimme in hohem, weichem Singsang vor) Eine liebe Gassibekanntschaft maßregelte ihren Bolonka Rüden mit den folgenden Worten nachdem er losstürmte, um unseren Franzosen zu begrüßen: „Du kannst doch nicht einfach über die Straße laufen. Und dann auch noch ohne links und rechts zu gucken. Wie oft habe ich Dir das schon gesagt!“ Unseren Revierjäger traf ich letzt beim Tierarzt. Dabei hatte er zwei seiner Jagdhunde, die älteste Dame und den jüngsten Welpen aus seinem Rudel. Nachdem der Kleine die Ältere über längere Zeit nervte, sagte er zu ihm: „Hey Junior, lass mal Oma in Ruhe. Du weißt doch, sie hat Rückenschmerzen.“ Und schließlich die allabendliche Unterhaltung zwischen Herzmann und Franzosen: „Ja, der Papa ist zu Hause. War echt stressig heute bei mir. Und wie war Dein Tag so? Erzähl mal.“ Natürlich brauchen Hunde klare Grenzen und Befehle Sicherlich weiß ich durch den Besuch zahlreicher Trainingsstunden in der Hundeschule, dass ein Hund gerne klare strukturierte Anweisungen und Regeln befolgt. Also zumindest bevorzugt… Das Befolgen steht, zumindest bei Besitzern einer Bulldogge, immer noch auf einem anderen Stück Papier. So ein Franzose nimmt eher den Befehl wahr, denkt kurz (oder auch länger) darüber nach und entscheidet dann, ob es jetzt sinnvoll ist, diesen zu befolgen. Und ganz klar darf Diego nicht gänzlich machen, was er möchte. Es gibt bestimmte Grundsätze, die er definitiv sofort und ohne nachzudenken zu befolgen hat. Dazu gehören die Abrufbarkeit, wenn er ohne Leine läuft oder ein strenges „Aus“, wenn er zu übermütig wird oder Dinge in die kleine Schnauze nimmt, die dort definitiv nicht rein gehören. Das haben wir lange geübt und es funktioniert zu 98 % einwandfrei. Die 2 % gestehe ich ihm zu, immerhin ist er ja auch nur ein Mensch, wenn auch im Fellkleid. Aber mal ganz ehrlich, es macht doch auch viel mehr Spaß, Dinge zu erklären, als sie

Wohnen | Neuer Look im Homeoffice

Neuer Look im Homeoffice

(-Werbung/Affiliate Links-) Kennt Ihr das, wenn ein Raum eigentlich fertig eingerichtet ist, Euch aber irgendetwas stört? So ging es mir mit meinem Homeoffice. Dieses Zimmer ist nicht nur zum Arbeiten gedacht, sondern eher ein Multifunktionsraum. Neben meinem Arbeitszimmer nutzen wir ihn auch gleichzeitig als Gästezimmer. Manchmal bezeichne ich ihn auch liebevoll als meinen Hobby(t)raum, weil ich hier ungestört an meinem Blog schreiben, mein Strickzubehör verstauen und gemütlich mit Freundinnen auf dem Sofa lümmeln kann. Ich mochte mein Homeoffice, aber es war noch nicht optimal Erste Einrichtungsversuche nahm ich schon an unserem letzten Wohnort vor. Dort ergriff aus bisher unerklärlichen Gründen eine leicht angehauchte rosa Phase Besitz von mir. Was mich da geritten hat, weiß ich auch nicht genau. Das ist mir noch nie im Leben passiert, gefallen mir doch eher monochrome oder natürliche Farben. Den Anfang machte ein gestrickter Kissenbezug in Altrosa (die Wolle war bei meiner Mutter übrig und wegschmeißen wollte ich sie nicht). Danach nahm das (aus heutiger Sicht) Elend seinen Lauf.  Die Möbel zogen natürlich mit uns um und auch die rosa Akzente übernahm ich erst einmal in dieser Wohnung. Relativ schnell wurde mir klar, dass ich mit diesem Farbkonzept keinesfalls auf Dauer glücklich werden würde. Die rosafarbenen Dekostücke wurden bereits vor einem Jahr entfernt und durch Naturtöne ersetzt. Den Großteil der Möbel mochte und mag ich hingegen sehr. Meinen Sekretär beispielsweise hatte ich schon in Hamburg und möchte ihn auch nicht hergeben. Auch der Kleiderschrank entspricht nach wie vor meinem Geschmack, lediglich seine Türen sind in die Jahre gekommen und sehen nicht mehr wirklich schön aus. Die Umzüge haben ihnen relativ zugesetzt, so dass einige Ecken angeschlagen sind und auch die Oberfläche hat sich im Laufe der Jahre verfärbt. Die Bücherregale sind ebenso zeitlos wie neutral (wegen der geringen Tiefe habe ich die CD Regale von Ikea (*) für meine Bücher umfunktioniert) und den von meiner Freundin geerbten Schrank liebe ich. Und das nicht nur, weil das Lackieren einige Stunden an Arbeit gekostet hat. Er ist ein wahres Platzwunder und beherbergt nach wie vor alle unsere Akten und andere benötigte Dinge. Aber dann war da dieses Schlafsofa. Eigentlich mein Traumsofa, weil cremefarben und mit dicken großen Kissen. Ich hatte es vor einigen Jahren auf Ebay Kleinanzeigen als zu verschenken entdeckt und mich gefreut wie Bolle, genau dieses gefunden zu haben. Wir hatten das gleiche Modell in unserer Ferienwohnung auf Mallorca und schon dort habe ich es geliebt. Aber anscheinend gibt es aus dieser Reihe verschiedene Ausführungen, was ich nicht wusste. Bei diesem war die Sitzfläche so schmal, dass man nicht bequem darauf sitzen, geschweige denn gemütlich lümmeln konnte. Außerdem kam für mich noch hinzu, dass es doch eher zu einer Einrichtung im Landhausstil als zu unserer passt. Schließlich war klar, das gute Stück muss weg. Lange haderte ich mit mir und konnte mich nicht entscheiden, was ich stattdessen haben wollte. Die Qual der Wahl Sofa oder Sessel Eine Sitzgelegenheit, oder besser zwei, sollten es auf jeden Fall sein. Aber, wir haben selten bis gar keinen Übernachtungsbesuch, so dass ein Schlafsofa eigentlich nicht zwingend erforderlich ist. Meine kurzfristigen Favoriten war Sessel im minimalistischen skandinavischen Design. Eine Variante vom schwedischen Möbelhaus gefiel mir besonders gut. Ebenfalls in die engere Wahl kamen gemütliche Loungesessel mit hoher Lehne und kleinem Hocker für die Füße. Aber irgendwie konnte ich mich im Endeffekt doch nicht für diese Lösungen entscheiden. Mehrere einzelne Möbelstücke bringen meines Erachtens Unruhe in den Raum, wohingegen ein einzelnes aufgeräumter und gradliniger wirkt. Zu guter Letzt habe ich mich tatsächlich wieder für ein Klappsofa (*) entschieden. Als wollte es mir eine Entscheidungshilfe geben, sprang es mir beim Probesitzen eines Sessels quasi in den Weg. Und obwohl mir dieses Modell vorher noch nie „begegnet“ war, wusste ich, das ist es. Dieses Mal in ganz schlichtem Design und einem neutralen hellen Greige.  Da ich heile Möbel aber ungern einfach so entsorge, habe ich für das alte Sofa tatsächlich noch einen Liebhaber gefunden, der ihm ein neues Heim gegeben hat. Und der Erlös aus dem Verkauf hat das Neue sogar komplett finanziert. Besser geht es nicht! Kleine Veränderungen mit großer Wirkung Für den Schrank gab es in dem Zuge neue Türen (*) in schlicht weiß und Griffe aus Leder. Jetzt sieht er ohne großen Aufwand wieder aus wie neu und wird uns noch viele Jahre begleiten. Damit der Look einheitlich bleibt, bekamen Sekretär und Aktenschrank die gleichen Ledergriffe. Den Schubladenschrank hatte ich vor längerer Zeit bereits auf Ebay Kleinanzeigen entdeckt, er ersetzt die beiden Kallaxregale, welche in die Abstellkammer umgezogen sind. Bei der Deko bin ich den Naturtönen in Verbindung mit weiß treu geblieben und habe einige wenige Stücke neu arrangiert. Vasen liebe ich in allen Variationen Und so schaute ich in meinem Fundus, der teilweise aus Erbstücken besteht, nach den passenden Stücken. Da dieser Raum hauptsächlich in weiß eingerichtet ist, konnte ich alle Vasen, die woanders nicht passen, hier dekorieren. Meine Schneiderbüste passt mit dem selbst gestrickten Dreieckstuch aus Alpakawolle sehr gut in das neue Konzept und bildet mit dem Kaktus (der auf wundersame Weise immer noch lebt und sogar größer geworden ist) nun ein neues Arrangement. Zwei Dekostücke stechen immer noch heraus. Da sie aber mit viel Erinnerungswert verbunden sind, dürfen sie bleiben und geben dem Zimmer ein paar Farbtupfer. Den Buddha habe ich von einer lieben Freundin geschenkt bekommen und die bunte Bulldogge stand bei meiner verstorbenen Mutter im Wohnzimmerschrank. Sie erinnert mich an so manchen gemeinsamen Nachmittag und ich weiß auch noch genau, wie wir sie gemeinsam ausgesucht haben. Ich habe nicht viele Stücke aus ihrer Wohnung behalten, aber der kleine Porzellanhund musste bei mir einziehen. Die neuen Stücke und das andere Farbkonzept lassen den Raum völlig anders aussehen und ich bin rundum glücklich und zufrieden. Immer wieder fasziniert es mich, wie man mit relativ wenig Aufwand und ohne ein Vermögen zu investieren einen völlig neuen Look kreieren kann. Nicht nur deshalb mag ich zeitlose Möbel  mit klaren Linien und neutrale Farben. Diese wirken auch nach längerer Zeit nicht unmodern und man sieht es sich nicht so schnell über. Jetzt

Landlebenliebe

Landlebenliebe

Was bedeutet Landlebenliebe? Für mich das Gefühl angekommen zu sein, vereint mit tiefer Zufriedenheit und seelischer sowie körperlicher Entspannung. Vor sieben Jahren haben wir der großen Stadt Hamburg den Rücken gekehrt und uns für ein Leben auf dem Land in Schleswig-Holstein entschieden. Auch heute noch denke ich, das war die beste Entscheidung, die wir treffen konnten. Anfangs fand ich die Idee, weit ab von dem quirligen Leben einer Großstadt zu wohnen, ohne Supermarkt, Eiscafé, Lieblingsrestaurants und Shoppingmöglichkeiten um die Ecke, schon etwas beängstigend. Würde es nicht langweilig sein, nur Felder, Wiesen, ein paar Tiere und immer die gleichen Menschen zu sehen? Wäre es zu einsam oder bin ich gar gezwungen, mich auf Teufel komm raus in die Dorfgemeinschaft zu integrieren und dort zu engagieren?  Ich mag Gespräche mit anderen Menschen und auch die Gesellschaft, aber nur in überschaubarer Dosierung. Meistens möchte ich meine Ruhe und niemanden außer den Herzmann und Diego um mich herum haben. Trotzdem ist es etwas anderes, aus dem Fenster zu schauen und andere Leute zu sehen oder eben nur Natur. Diesen Weg ging ich also wirklich mit sehr gemischten Gefühlen und dem Hintergedanken, wenn es nicht funktioniert, ziehen wir zurück in die Stadt. Landlebenliebe – Eine Liebe für’s Leben Diesen Hintergedanken habe ich sehr schnell verworfen! Schon nach kürzester Zeit genoss ich die Ruhe und grüne Landschaft um mich herum. Vermissen tat und tue ich nichts. Im Gegenteil, auch wenn die Wege nun weiter sind freue ich mich auf dem Rückweg aus der „Zivilisation“ immer auf unser entspanntes Dorfleben. Zurück in die Stadt ziehen möchte ich nicht mehr und dem Herzmann geht es genau so. Wir sind mittlerweile tief verwurzelt in „unserem“ Dorf, auch wenn wir überschaubare Kontakte zu den restlichen Bewohnern haben. Dadurch, dass wir am Ortsausgang (oder Eingang, je nachdem von wo man kommt) wohnen, sind Begegnungen seltener als in der Dorfmitte. Aber wenn ich auf andere Menschen treffe, ist es immer angenehm, herzlich und sehr entspannt. Auch das gefällt mir sehr gut, der freundliche Umgang miteinander. Hier hat man noch Zeit für einen kleinen Schnack und anschließend geht jeder seiner Wege, bis zum nächsten Mal. Man kennt und erkennt sich, was ja in der Stadt auch nicht immer so selbstverständlich ist. Und auch die Hilfsbereitschaft ist noch sehr viel ausgeprägter als in größeren Wohngebieten. Natürlich wird man auch hier begutachtet und beurteilt. Aber irgendwie anders. Es zählen nicht das große Auto oder ein Designertäschchen, sondern wie man sich gibt und verhält. Am Anfang etwas ungewohnt war das allgegenwärtige „Moin“. Auf dem Land grüßt Du nicht nur Menschen, die Du kennst, sondern jeden, den Du siehst. Das gibt selbst dem simplen Einkauf im Supermarkt etwas Persönliches. Das Landleben hat mich verändert Das heißt nicht, dass ich ein komplett anderer Mensch geworden bin, aber einiges ist schon anders. Mir geht es physisch besser. Warum das so ist, kann ich nicht genau sagen, vielleicht liegt es an der besseren Luft. Auf jeden Fall ist meine Lunge freier und auch mein Kreislauf hat sich stabilisiert. An meiner Haut merke ich die Veränderung sehr deutlich. Sie ist wesentlich klarer und reiner geworden. Falten habe ich trotzdem mehr bekommen, aber das ist mehr dem Älterwerden geschuldet 😉 Auch meine Psyche hat sich erholt. Die leichten Depressionsschübe, welche ich früher öfter hatte, haben deutlich nachgelassen und es gibt lange Phasen, in denen es mir einfach nur gut geht. Insgesamt bin ich wesentlich gelassener und entspannter. Auch, wenn ich hier von zu Hause aus arbeite, stresst mich alles sehr viel weniger als früher. Vielleicht liegt das auch daran, dass ich einfach besser schlafe. Bei uns ist es so ruhig, dass wir wirklich jede Nacht das Fenster auflassen können. In Hamburg war das leider nicht möglich. Anscheinend tut mir der Sauerstoff gut. Und natürlich bin ich viel mehr draußen unterwegs, sei es im Garten oder mit dem Hund. Die Bewegung an der frischen Luft entspannt mich zusätzlich. Landlebenliebe ist auch die Liebe zur Natur Natur ist einfach etwas Wunderschönes! Ich hatte diese Liebe schon länger in mir, aber hier habe ich sie neu und komplett anders kennengelernt. Seit wir auf dem Dorf wohnen, erlebe ich jede Jahreszeit viel intensiver und quasi hautnah. Ich nehme alles ganz anders wahr. Wie sich z. B. am Ende des Sommers langsam die Blätter verfärben oder zu Beginn des Frühlings die ersten Knospen an den kahlen Ästen entstehen. Wenn ich aus dem Fenster schaue, sehe ich Bäume und Koppeln mit Pferden. Die Tiere gehören dem Bauern hinter unserem Haus. Wir dürfen sie füttern und eine unserer Lieblingsbeschäftigungen ist es, Sonntag Vormittag zu ihnen zu gehen und ihnen Brötchen, Möhren und Äpfel mitzunehmen. Auch sie verändern sich im Jahreszeitenwechsel. Ist das Fell im Sommer glatt und seidig, wird es zum Herbst immer dichter und im Winter schließlich sehen sie etwas strubbelig und fülliger aus. Die Gassirunden sind ebenfalls ein anderes Erlebnis als in der Stadt. Diego genießt es, durch die Wiesen zu streifen und ständig neue Fährten aufzunehmen. Und natürlich liebt er unseren Garten. In Hamburg hatten wir nur einen (wenn auch sehr großen) Balkon. Hier kann er richtig Hund sein und das Leben genießen. Besonders fasziniert mich auch immer noch die hier vertretene Tierwelt. Direkt vor unserer Tür suchen Störche die Wiesen nach Essbarem ab, ein Stückchen weiter haben sie ihr Nest, in das sie jedes Jahr zurückkehren. Auf unseren Spaziergängen sehen wir Rinder, Schafe und viele Pferde. Das war für Diego anfangs sehr aufregend, solche Tiere kannte er nicht und hat sie dementsprechend skeptisch betrachtet. Mittlerweile gehören sie zu seinem Alltag dazu und er freut sich immer seine neuen „Kumpel“ wiederzusehen. Ein paar Minuten entfernt befindet sich ein großes Naturschutzgebiet. Hier darf man die Natur auch als Mensch genießen. Im Frühjahr und Herbst begegnen uns hier regelmäßige größere Gruppen von Rehen. Ich finde es immer wieder wunderschön, diese Tiere so verhältnismäßig nah zu sehen. Wenn ich alles zusammenfasse, kann ich aus voller Überzeugung sagen, wir haben hier wirklich unsere bisher glücklichste Zeit und ich hoffe, wir können das alles noch sehr lange genießen. Ein Leben in

Stricken | Gästehandtuch und kleine Badematte

Gästehandtuch stricken

Endlich habe ich es einmal wieder geschafft, ein bisschen zu stricken. Bei uns war so viel los in letzter Zeit, dass andere Dinge immer Vorrang hatten und meine Nadeln ein wenig verwaist in der Schublade lagen. Wohnaccessoires stricken macht mir immer am meisten Spaß Bevor ich mich dazu durchringen kann, die Maschen für einen Pullover anzuschlagen, schaue ich lieber, was es für unseren Wohnbereich an Strickprojekten gibt. Leider ist es oft schon so gewesen, dass selbst gestrickte Kleidung am Ende nicht so aussah, wie ich es mir vorgestellt hatte bzw. an mir nicht so wirkte wie geplant. Dann war die Enttäuschung groß und viele Stunden Arbeit umsonst. Wohnaccessoires hingegen sind mir, bis auf einige wenige Ausnahmen, bisher immer gut geglückt. Ganz besonders liebe ich meine zahlreichen Hüllen für Vasen, Körbe oder Gläser. Mit einigen meiner Kissenbezügen habe ich Freundinnen beglückt, die sich sehr über die individuellen Designs gefreut haben. Einige kleine Veränderungen im Gäste-WC Schon länger hatte ich vor, unserem Gäste-WC eine etwas persönlichere Note einzuhauchen. Wir hatten vorher nie eines und so gab es auch keine Accessoires, die ich hätte einfach „hervorzaubern“ können. Die Ausstattung des Badezimmers war relativ einfach, da war alles vorhanden. Aber eben nur in einfacher Ausführung und für einen Raum ausreichend. Wir haben ein kleines Gäste-WC, das von Wand- und Bodenfliesen her völlig in Ordnung ist. Ich mag den hellen Terracottaton auch sehr gerne, besonders in der Kombination mit weiß. Was mir gar nicht gefiel waren der alte Spiegel und das Porzellanregal darunter. Das wirkte alles ein bisschen billig und oldschool. Der Spiegel hatte keinen Rahmen, sondern Metallhalter an der Ober- und Unterseite, außerdem war er an den Rändern schon etwas blind. Das sah nicht wirklich schön aus. Ich tauschte ihn gegen einen schlichten weiß gerahmten aus. Die Ablage schraubte ich ab und hatte Glück, dass der neue Spiegel die alten Bohrlöcher komplett abgedeckt, daher brauchte ich nicht spachteln. So sieht es gleich viel luftiger und schöner aus. Ebenfalls weichen musste die alte Armatur. Sie war viel zu klobig für das kleine Waschbecken. Da wir im großen Bad eine neue bekommen haben, konnte ich die alte (deutlich zartere) im Gäste-WC verwenden. Der schmale Schrank stammt aus dem Badezimmer unserer alten Wohnung und passt von der Tiefe perfekt auf den Vorsprung. Er beherbergt jetzt unsere Medikamente. Für den kleinen Raum brauche ich nicht viel Deko. Lediglich ein paar Dinge stehen jetzt auf dem Vorsprung über dem WC. Ich habe alles ganz bewusst in weiß gehalten, weil es so schön clean aussieht. Das Bild mit dem Spruch „Schön hier“ ist selbst gemacht. Ich hatte es in schwarzweiß und größerem Format einmal im Internet entdeckt und da es mir auf Anhieb gefiel, habe ich solange mit meinem Schreibprogramm gebastelt, bis die Proportionen stimmten und die Schriftfarbe zu dem Fliesenspiegel passte. Die Ecke neben dem WC sah etwas nackt aus, hier steht jetzt unsere große weiße Bodenvase. Die Äste habe ich beim Gassiegehen gesammelt und mit mattweißem Möbellack gestrichen. Badematte und Gästetuch Zu guter Letzt fehlten mir noch ein Gästehandtuch und eine Badematte. Ich hatte ich schon einmal eine Matte gestrickt, aber leider aus zu dünnem Baumwollgarn. Sie verzog sich immer und sah nach kurzer Zeit total lappig aus. Versuch macht ja bekanntlich klug und so entschied ich mich jetzt für ein Bändchengarn aus Baumwolle. Das Muster ist ein Knotenmuster, welches auf der Rückseite ganz glatt ist und auf der Vorderseite kleine Knötchen hat. Dadurch ist die Matte fest und verzieht sich nicht. Außerdem ist es ganz einfach zu stricken, es besteht aus rechten, linken und Hebemaschen. Das Gästetuch sollte auf jeden Fall die Farbe des Fliesenspiegels haben, damit es sich etwas von der weißen Wand abhebt. Eigentlich wollte ich nur weiße Streifen einstricken, hatte dann aber die Idee das Blütenmuster aus den Fliesen zu wiederholen. Es ist im Perlmutter aus reiner nicht mercersierter Baumwolle gestrickt. Das Austüfteln des Musters hat etwas Zeit in Anspruch genommen, aber im Endeffekt haben die Blüten jetzt zumindest eine gewisse Ähnlichkeit. Meine erste Idee war, das Einstrickmuster in Doubleface zu stricken. Ich fand es ganz hübsch, die Blüten auf der einen Seite in weiß und auf der anderen in terracotta zu haben. Diese Stricktechnik habe ich vorher noch nie ausprobiert. Es ist nicht schwer und hat auch ganz gut funktioniert. Aber irgendwie ist das Strickbild bei mir nicht gleichmäßig geworden, was bestimmt an der fehlenden Übung liegt. Das Gästetuch benutze ich zwar auch, aber das einfach gestrickte ist mein Favorit. Wenn Ihr in der Doubleface-Technik stricken möchtet, könnt Ihr die Strickschrift ebenfalls verwenden. Allerdings müsst Ihr dann für den Musterteil 20 Maschen extra zunehmen, da sich das Muster ansonsten zusammenzieht und schmaler ist als das restliche Gästetuch. Badematte stricken Material: 600 g Hobbii Ribbon 100 % Cotton, Color 02Stricknadeln Nr. 8 Maschenprobe: 15 M und 25 Reihen = 10 x 10 cm Maße: 60 x 60 cm Anleitung: 101 Maschen anschlagen und eine Reihe rechts verschränkt stricken. Anschließend im Knotenmuster weiter stricken. Muster:1. Reihe Randmasche, *1 M li., 1 M links abheben (Faden hinter der Arbeit weiterführen)* von * bis * wiederholen, 1 M li., Randmasche. 2. Reihe Randmasche, *1 M re. abheben (Faden vor der Arbeit weiterführen), 1 M rechts*, von * bis * wiederholen, 1 Randmasche. Die 1. und 2. Reihe stets wiederholen. Nach einigen Reihen seht Ihr, dass die eine Seite glatt und die andere noppig aussieht. Die noppige Seite ist die Oberseite. Wenn die gewünschte Höhe erreicht ist (bei mir waren das 150 Reihen) , alle Maschen rechts verschränkt fest abketten und die Fäden vernähen. Anleitung zum Download Gästetuch stricken Material: 100 g Hobbii Rainbow 100 % Baumwolle, Farbe 88 (Terrakotta)50 g Hobbi Rainbow 100 % Baumwolle Farbe weiß Stricknadeln Nr. 3 Maße: 30 cm breit, 50 cm lang 84 Maschen mit Terrakotta anschlagen und 30 Reihen im Perlmuster stricken. (1. Reihe 1 M re., 1 M li., 2. Reihe 1 M li., 1 M re., Reihen 1 und 2 wiederholen). Die erste und letzte Masche sind Randmaschen. 5 Reihen im Perlmuster in weiß stricken. 5 Reihen im Perlmuster in

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